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Symbolfoto: Thomas Breher

Kreis Günzburg: Anrufer versuchen mehrere Betrugsmaschen

Wie bereits berichtet kam es am 23.07.2019 verstärkt zu so genannten Betrugsanrufen, bei denen mehrere bekannte Betrugsmaschen angewandt wurden.
Ergänzend zur Warnmeldung des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West vom 23.07.2019 wird erläutert, dass gestern in dem Zeitraum zwischen 13.00 Uhr und 14.30 Uhr bei der Polizeiinspektion Günzburg von Bürgern aus Günzburg und Ichenhausen insgesamt zehn Fälle von betrügerischen Telefonanrufen angezeigt wurden.

In sieben von diesen zehn Fällen gaben sich die Anrufer als falsche Polizeibeamte aus. Unter der Legende, dass sie von der Polizei Günzburg bzw. von der Kriminalpolizei seien und dass sich in der Nähe ein Raubüberfall ereignet habe, versuchten die Betrüger zu erfahren, ob die Angerufenen Bargeld oder sonstige Wertgegenstände zu Hause haben.

In zwei Fällen, gaben sich die Anrufer als Bekannte bzw. angebliche Cousine aus und erzählten, dass sie aufgrund eines Wohnungskaufs in Geldnot seien.

In einem Fall versuchte der Anrufer glaubhaft zu machen, dass er von der Staatsanwaltschaft sei und für angebliche „Verfahrenskosten“ seitens des Angerufenen noch 9000 Euro zu bezahlen seien. Die Geldsumme könne aber, so der Anrufer, verringert werden, wenn sofort 4000 Euro bar bezahlt würden. In allen diesen Fällen wurden die betrügerischen Anrufe sofort erkannt und die Betroffenen beendeten die Telefongespräche. Anschließend verständigten sie die echte Polizei. Die Polizei warnt aktuell ausdrücklich nochmals vor den beschriebenen Betrugsmaschen der falschen Polizeibeamten und falschen Bediensteten bzw. der Enkeltrick- und Bekanntentrickbetrüger und bittet darum, diese Vorfälle grundsätzlich anzuzeigen.

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