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Absperrband Feuerwehr
Symbolfoto: johnmerlin - Fotolia

Reichenbach unter Rechberg: Millionenschaden bei Gebäudebrand

Etwa 1,2 Millionen Euro Sachschaden sind die Bilanz eines Gebäudebrandes am Freitagabend, 16.08.2019, gegen 17.30 Uhr in Reichenbach unter Rechberg, im Landkreis Göppingen.
Nach bisherigen Ermittlungen der Polizei hat der 55-jährige Hauseigentümer den Brand selber verursacht. Der war im Laufe des Nachmittags mit Bitumenarbeiten auf einem Flachdachanbau beschäftigt. Bei dem Verschweißen der Bitumenbahnen fing plötzlich die Kunststoffverkleidung der Hausfassade Feuer. Der Mann versuchte den entstehenden Brand noch vergeblich mit einem bereitgestellten Feuerlöscher zu bekämpfen und erlitt dabei leichte Brandverletzungen. Bis die Feuerwehr aus Donzdorf eintraf, stand der Dachstuhl des Gebäudes schon im Vollbrand.

Komplett ausgebrannt
Das Feuer war erst nach rund zwei Stunden unter Kontrolle. Es war nicht zu verhindern, dass das Wohnhaus bis auf die Grundmauern niederbrannte. Eine zum Zeitpunkt des Brandausbruchs im Gebäude befindliche Frau konnte sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Sie erlitt eine leichte Rauchgasvergiftung.

Mehrere Nachbargebäude in Mitleidenschaft gezogen
Durch die starke Hitzeentwicklung zersprangen am direkten Nachbargebäude in der Ramsberstraße sämtliche Scheiben. Die 65- und 67-jährigen Hauseigentümer und deren 22-jährige Mieterin mussten ausquartiert werden. Aktuell ist auch dieses Gebäude nicht mehr bewohnbar. An zwei weiteren Wohnhäusern konnte die Feuerwehr Schlimmeres verhindern. Dort nahmen wenige Fenster durch die starke Hitzeentwicklung Schaden. Beide Häuser blieben bewohnbar. Der Fiat Ducato des Brandverursachers und ein Volvo eines Nachbarn wurden ebenfalls beschädigt.

Über 100 Kräfte im Einsatz
Mit der Brandbekämpfung waren die Feuerwehren aus Donzdorf, Süßen, Salach, Eislingen und Göppingen mit insgesamt 79 Mann und 20 Fahrzeugen, darunter zwei Drehleitern beschäftigt. Ebenfalls im Einsatz waren die Schnelle Einsatzgruppe (SEG) des Roten Kreuzes mit 17 Einsatzkräften und 5 Fahrzeugen sowie das DRK mit 5 Rettungskräften, einem Notarzt und 4 Fahrzeugen. Auch die Polizei war vor Ort. Die weiteren Ermittlungen werden vom Polizeiposten Donzdorf durchgeführt.

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