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Fahrzeug Rettungswagen
Symbolfoto: LMoonlight - Pixabay

Vöhringen: Unfall wegen Krampfanfall endet noch glimpflich – über 23.000 Euro Schaden

Am Freitagnachmittag, den 16.08.2019, erlitt ein 58-jähriger Pkw-Fahrer aus dem Landkreis Neu-Ulm während der Fahrt einen Krampfanfall.
Er fuhr hierbei die Staatstraße 2031 von Bellenberg in Richtung Senden (Ortsumfahrung Vöhringen). An der Ampelkreuzung zur Ulmer Straße wartete ein Unfallbeteiligter an der roten Ampel und wollte ebenfalls nach Senden. Der Unfallverursacher fuhr bei voller Fahrt rechts am Wartenden vorbei und schob sich dabei zwischen der Leitplanke und dem Pkw durch. Hierbei beschädigte der Unfallfahrer den Pkw und den Anhänger des Wartenden stark und zudem die Leitplanke. Im weiteren Verlauf fuhr der Unfallverursacher noch 250 Meter an der Leitplanke entlang bis der Pkw schließlich ebenfalls stark beschädigt zum Stehen kam. Die Leitplanken wurden auf der gesamten Strecke ebenso leicht beschädigt. Ersthelfer versorgten den Fahrer bis zum Eintreffen des verständigten Rettungsdienstes.

Am Pkw und Anhänger des an der Ampel Wartenden entstand ein Sachschaden von etwa 8.000 Euro und am Verursacherfahrzeug von etwa 15.000 Euro.

Der Unfall ging noch glimpflich aus, denn zu Verletzten kam es glücklicher Weise nicht. Der Schaden an den 250 Meter Leitplanke ist derzeit noch nicht bekannt.

Aufgrund der unübersichtlichen Unfallstelle (Kurvenbereich) und anfangs unterschiedlichen Mitteilungen bei den Notrufen 110 und 112 waren anfangs je eine Polizeistreife der Polizei Weißenhorn, Senden, Illertissen und eine Streife der Operativen Ergänzungsdienste (OED) Neu-Ulm vor Ort um die Unfallstelle abzusichern und den Verkehr zu regeln. Der Unfallfahrer wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert.

Führerschein sichergestellt
Nachdem der Fahrer gegenüber der Polizei angab, seine Medikamente gegen Krampfanfälle nicht zu nehmen wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft und deren Anordnung der Führerschein des 58-Jährigen sichergestellt. Alle beteiligten Fahrzeuge waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

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