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Einiges zu tun: Die Grenzpolizei Lindau stellte bei Kontrollen einiges fest

Die Grenzpolizeiinspektion Lindau hatte mehrere Feststellungen bei von den Streifen in Lindau durchgeführten Kontrollen.

Oberschwaben mit Drogen unterwegs
Bei Kontrollen am Wochenende durch die Grenzpolizei im Lindauer Bahnhof konnten die Beamten bei zwei Reisenden aus Oberschwaben und dem Landkreis Lindau Rauschgift sicherstellen. So führte ein 29-jähriger Deutscher in seinem Rucksack einen Joint, sowie noch knapp zwei Gramm Marihuana und Haschisch mit sich. Bei dem zweiten, einem 33-jährigen Deutschen, wurden knapp 10 Gramm Marihuana, das dieser auch in seinem Rucksack mitführte, festgestellt. Nach entsprechender Sachbehandlung konnten die sie ihre Weiterreise fortsetzen.

Somalier im falschen Land
Bei der Kontrolle am Samstagabend des Schienenersatzverkehrs wurden kurz nach der Einreise aus Österreich zwei Somalier festgestellt, die einen lockeren Abend in Lindau verbringen wollten. Beide hatten bereits dem Alkohol gehörig zugesprochen. Wie sich herausstellte, handelte es sich bei den 26 und 28 Jahre alten Somalis um Asylbewerber in Österreich, wobei der ältere sich noch im Asylverfahren befand und Österreich nicht verlassen durfte. Des Weiteren wurde bei dem älteren noch ein Gramm Marihuana in seiner Hose ausgefunden.

Mehrere Fernbusse kontrolliert
Bei Kontrollen, in der Nacht von Samstag auf Sonntag von Fernreisebussen in Richtung Süden, wurden von den Beamten der Lindauer Grenzpolizei mehrere Delikte und sogenannte Fahndungstreffer festgestellt. So mussten bei drei Personen der aktuelle Aufenthalt für in- und ausländische Behörden festgestellt werden. Ein weiterer Reisender musste tief in seine Tasche greifen um einen Haftbefehl abwenden zu können. Er bezahlte seine noch ausstehende Strafe im dreistelligen Bereich und konnte so seine Weiterreise gen Italien fortsetzen.

Bei einem Reisenden bestand der Verdacht, dass er sich unerlaubt in Deutschland aufhalten würde. Er hatte Asyl beantragt, was ihm allerdings abgelehnt wurde und er Deutschland verlassen musste. Bei der weiteren Durchsuchung des 32-jährigen Ivorers wurde in dessen Geldbörse ein total gefälschter italienischer Aufenthaltstitel aufgefunden. Für die weitere Sachbehandlung wurde er aus dem Reisebus genommen und zur Polizeidienststelle verbracht. Nach Hinterlegung einer Sicherheitsleistung in dreistelliger Höhe wurde er wieder entlassen.

Ein 28-jähriger Nigerianer, der sich ebenfalls im Reisebus befand, wies sich mit einem totalgefälschten Reisepass aus. Die ersten Recherchen ergaben, dass er sich ebenfalls im Asylverfahren befand. Seine wahre Identität konnte er anhand weiterer Dokumente nachweisen. Beide konnten die Weiterreise fortsetzen.

Joint schnell in Hosenrache gesteckt
Bei der Bestreifung eines Parkplatzes im Stadtgebiet Lindau fiel den Beamten der Lindauer Grenzpolizei ein auswärtiger Pkw-Jaguar mit zwei männlichen Personen auf. Bei der Kontrolle der beiden jungen Männer, ein 19-jähriger und ein 23-jähriger Rumäne, hatten die sich gerade einen Joint gebaut, um diesen zu konsumieren. Bei der Kontrolle wollte der Beifahrer, der im Westallgäu ansässig war, diesen in seiner Hosentasche verschwinden lassen, was von den aufmerksamen Beamten allerdings bemerkt wurde. Im weiteren Verlauf fanden die Grenzpolizisten unter dem Beifahrersitz eine Dose mit knapp zwei Gramm Marihuana. Die beiden jungen Männer wurden zur Dienststelle für die weitere Sachbehandlung verbracht. Sie sehen nun jeweils einer Straftat nach dem Betäubungsmittelgesetz entgegen. Bei der Wohnungsdurchsuchung des Jüngeren konnten die Beamten einen Gasrevolver ohne Kennzeichnung feststellen. Da diese seinem 26-jährigen rumänischen Zimmergenossen gehörte, erwartet nun dieser ein Strafverfahren nach dem Waffengesetz.

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