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Jettingen-Scheppach: Seniorinnen gingen falschen Polizeibeamten nicht auf den Leim

Richtig reagiert haben zwei Seniorinnen am Mittwochnachmittag, dem 11.09.2019, auf einen Anruf eines vorgeblichen Polizeibeamten der Polizei Ulm.
Dieser behauptete gegenüber der zuerst angerufenen Frau, dass ihr Enkel auf dem Weg von Stuttgart nach Scheppach in einen Verkehrsunfall verwickelt worden sei. Bei diesem Unfall sei ein Mädchen schwer verletzt worden. Da der Enkel diesen Unfall verursacht haben sollte, ohne einen Führerschein zu besitzen, sollte die 80-Jährige 32.000 Euro Kaution für ihn hinterlegen. Da der Dame die Geschichte mehr als dubios erschien, gab sie an, sich erst bei der Polizei in Burgau erkundigen zu wollen und legte auf.

Bei den Ermittlungen der „richtigen“ Polizei der Dienststelle in Burgau konnten die Beamten erfahren, dass etwa zur selben Zeit auch die andere Großmutter des vorgeblich unfallverursachenden Enkels angerufen wurde. Auch dieser wurde vom Unglücksfall erzählt. Die ebenfalls 80-Jährige glaubte davon aber auch kein Wort und legte auf, bevor es zu einer Geldforderung kommen konnte.

Die Beamten der Polizei Burgau lobten das Verhalten der beiden Seniorinnen ausdrücklich. Bei Anrufen von vermeintlichen Amtspersonen, wie zum Beispiel Polizeibeamten, Staatsanwälten oder Finanzbeamten, die eine Geldforderung am Telefon stellen, sollte sich immer bei der örtlichen Polizei rückversichert werden. Die dazu notwendigen Ermittlungen sind für die anfragenden Personen natürlich kostenfrei.

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