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Polizeipräsidium Schwaben Süd/West: Schwerpunktkontrollen gegen Wohnungseinbruchskriminalität

Vom 04.11.2019 bis 19.11.2019 führte das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West im gesamten Zuständigkeitsgebiet verstärkte Fahndungskontrollen zur Bekämpfung der Wohnungseinbruchskriminalität durch.

Zeitgleiche Kontrollen in mehreren Bundesländern
Hintergrund der zeitgleichen Schwerpunktkontrollen in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz ist die im Jahr 2016 gemeinsam geschlossene Kooperationsvereinbarung zur Bekämpfung der Wohnungseinbruchskriminalität zwischen den Bundesländern.

Betroffene leiden unter der psychischen Belastung
Neben den materiellen Sach- und Beuteschäden sind es oft insbesondere auch gravierende psychische Beeinträchtigungen, die auf die Betroffenen einwirken, welche lange nachwirken und Auswirkungen auf das subjektive Sicherheitsgefühl haben. Ursache hierfür ist, dass bei einem Wohnungseinbruch in die tiefste Privatsphäre der Bewohner eingedrungen wird.

Über 200 Einbrüche im Zuständigkeitsbereich
Im Bereich des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West konnten im laufenden Jahr bis Ende Oktober 207 Fälle des Wohnungseinbruchs festgestellt werden. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies zwar einen Rückgang um etwas mehr als sechs Prozent, jedoch lag die Haupteinbruchszeit im Jahr 2018 im Bereich des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West in den Monaten Oktober und November, sodass auch in diesem Jahr während dieser Zeit die Bekämpfung der Wohnungseinbruchskriminalität forciert wurde.

Über 1100 Personen überprüft
Im Kontrollzeitraum vom 04.11.2019 bis 19.11.2019 wurden durch die Einsatzkräfte des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/Westrelevante Wohn- und Industriegebiete offen und verdeckt bestreift und gezielte Kontrollen auf Zufahrtsstraßen durchgeführt. Insgesamt 1.113 Personen wurden durch die eingesetzten Beamten überprüft. Im Zuge von ganzheitlich durchgeführten Kontrollen wurden dabei 110 Straftaten und Ordnungswidrigkeiten festgestellt. Darunter befanden sich 63 Verkehrs- und 11 sonstige Ordnungswidrigkeiten, sowie unter anderem mehrere Verstöße gegen das Betäubungsmittel- und Aufenthaltsgesetz. In Zusammenarbeit mit dem Hauptzollamt Ulm wurde zudem der Pkw eines Angehaltenen aufgrund einer offenen Steuerschuld im mittleren fünfstelligen Bereich als Pfand sichergestellt. Bei einem Reisebus konnte durch Begleichung der offenen Steuerschuld (oberer fünfstelliger Betrag) eine Sicherstellung als Pfand abgewendet werden. Im Zusammenhang mit Wohnungseinbruchskriminalität konnten im Schutzbereich des PP Schwaben Süd/West keine Feststellungen getroffen werden. Viele Verkehrsteilnehmer begrüßten die Kontrollen und zeigten Verständnis für die polizeilichen Maßnahmen.

Augen offenhalten und Beobachtungen schnell mitteilen
Die Bevölkerung kann bei der Bekämpfung des Wohnungseinbruchs zusätzlich einen nicht zu unterschätzenden Beitrag leisten. Unter anderem stellt die Sozialkontrolle im eigenen Wohnviertel ein wichtiger Baustein der Prävention dar. Fallen Ihnen unbekannte Personen oder verdächtige Fahrzeuge auf, dann wählen Sie unverzüglich den Notruf 110 und teilen Ihre Beobachtungen mit. So können die Hinweise zu unbekannten Personen oder verdächtigen Fahrzeuge unverzüglich abgearbeitet werden und konnte schon so zu mancher Täterfestnahme auf frischer Tat führen.

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