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Symbolfoto: Mario Obeser

27-jähriger Bergsteiger stürzt am Jubiläumsgrat in den Tod

Zu einem tragischen Bergunfall kam es am gestrigen Sonntag, dem 24.11.2019, am Jubiläumsgrat, dem Verbindungsgrat zwischen der Zugspitze und dem Hochblassen.
Zwei erfahrene und gut ausgerüstete Münchner Bergsteiger, 27- und 34-jahre Alt, machten sich am frühen Vormittag von der Zugspitze auf, den Jubiläumsgrat zu begehen. Gegen 14.00 Uhr erhielt die Rettungsleitstelle des Roten Kreuzes vom 34-Jährigen den Notruf übermittelt, dass sein Bergkamerad in Richtung Höllentalferner abgestürzt sei. Die alarmierte Bergwacht Grainau flog mit Einsatzkräften und dem Rettungshubschrauber Christoph Murnau sofort ins Gebiet und konnte den Abgestürzten unterhalb einer Felswand, auf einem Schneefeld liegend auffinden. Leider konnte vom Notarzt nur noch der Tod festgestellt werden.

Die Unfallaufnahme erfolgte durch Polizeibergführer der Alpinen Einsatzgruppe. Die Bergung wurde mit Hilfe des Polizeihubschraubers und den Bergwachtmännern durchgeführt. Die Betreuung des Begleiters wurde durch das Kriseninterventionsteam (KIT) Bergwacht übernommen.

Bisher sind die Gründe für den Absturz noch ungeklärt und Gegenstand der Ermittlungen der Polizei.

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