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Rettungswagen seitlich neutral
Symbolfoto: Mario Obeser

Senden/B28: Unfallflucht stellt sich als medizinischer Notfall heraus

Zunächst wurde am 30.11.2019 die Streife der Autobahnpolizeistation Günzburg zur Aufnahme eines Verkehrsunfalls in Richtung der Bundesstraße 28 entsandt.
Ein Zeuge hatte beobachtet, wie ein Pkw am Samstagvormittag zwischen Senden und dem Autobahndreieck Hittistetten die Mittelschutzplanke touchiert hatte und seine Fahrt anschließend fort setzte ohne sich um den Schaden zu bemühen.

Noch während die Polizei auf der Anfahrt war, meldete die Besatzung eines Rettungswagens eine bewusstlose Person am Steuer eines Fahrzeuges auf der Autobahn 7. Wie sich später zeigen sollte, handelte es sich bei dem 53-jähringen Fahrzeuglenker um den gesuchten Unfallverursacher von der B28. Wie sich jetzt allerdings herausstellte hatte dieser während der Fahrt einen Krampfanfall erlitten und war deshalb zu weit nach links gekommen. Der Fahrer wurde zur weiteren Behandlung in eine Ulmer Klinik gebracht. Er war beim Eintreffen der Streife wieder ansprechbar.

Dank des vorbildlichen Einsatzes der Rettungskräfte und der Mitteilung Unfallzeugen, konnte dem Fahrzeugführer schnell geholfen werden und der Unfallhergang wurde geklärt.

Der gesamte Schaden am Pkw und der Schutzplanke wird von der Polizei auf etwas über 8.000 Euro geschätzt.

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