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Sicherungsanhaenger Autobahn
Symbolfoto: Mario Obeser

Heidenheim/A7: Umgekippter Lkw sorgte für langen Stau

Für eine stundenlange Sperrung der Autobahn 7 bei Heidenheim sorgte am 13.12.2019 der Fahrer eines Lkw-Anhänger-Gespann, dessen Fahrer sich schwere Verletzungen zuzog.
Kurz nach 06.00 Uhr fuhr ein 63-jähriger Lkw-Fahrer auf der A7 in Richtung Würzburg. Zwischen den Anschlussstellen Heidenheim und Aalen/Oberkochen musste der Fahrer wegen des vorausfahrenden Verkehrs abbremsen. Es herrschten winterliche Bedingungen auf der Autobahn. Der Lkw geriet mit seinem Anhänger ins Schlingern. Der Fahrer konnte sein Gefährt nicht mehr unter Kontrolle bringen und kippte auf die rechte Seite um. Das Gespann blieb auf dem rechten Fahrstreifen und Standstreifen liegen. Die Ladung verteilte sich auf der gesamten Fahrbahn. Einsatzkräfte der Feuerwehr rückten an und kümmerten sich um ausgelaufene Betriebsstoffe und Ladung. Der Lkw-Fahrer verletzte sich bei dem Unfall schwer, konnte sich aber selbst aus dem Lkw befreien. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus.

Die Feuerwehren aus Grosskuchen, Kleinkuchen, Schnaitheim und Heidenheim sicherten die Unfallstelle ab, entfernten die verstreuten Trümmerteile und branden das aus den Ölfiltern gelaufene Öl.

Durch den Unfall musste die A7 in Richtung Würzburg komplett gesperrt werden. Die Polizei leitete den Verkehr an der Anschlussstelle Heidenheim aus. Auf den Umleitungsstrecken kam es durch die winterlichen Straßenverhältnisse zu Beeinträchtigungen. Auf der Autobahn bildete sich an der Ausleitung ein kilometerlanger Stau.

Eine Spezialfirma rückte zur Bergung mit schwerem Gerät an. Die Bergung und Reinigung der Autobahn dauerten mehrere Stunden. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 100.000 Euro.

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