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Sicherungsanhänger Feuerwehr
Symbolfoto: Mario Obeser

Memmingen/A7: Fahrer bei Unfall aus Pkw geschleudert mit tödlichen Folgen – Verursacher flüchtet

Am 10.01.2019, gegen 13.00 Uhr, kam es auf der Autobahn 7, in Fahrtrichtung Würzburg kurz nach der Anschlussstelle Memmingen/Süd, zu einem tödlichen Verkehrsunfall. Der Unfallverursacher flüchtete.
Nach bisherigen Zeugenaussagen fuhr ein Autotransporter auf dem rechten Fahrstreifen. Ein PKW-Fahrer fuhr direkt hinter diesem Transporter und scherte zum Überholen auf den linken Fahrstreifen aus. Dabei übersah er einen von hinten kommenden PKW, welcher aufgrund der höheren Relativgeschwindigkeit eine starke Bremsung einleiten musste, um eine Kollision zu verhindern. Zwischen diesen beiden PKW kam es zu keinerlei Kontakt.

Audi schanzt und landet auf dem Dach
Ein 30-jähriger Audi-Fahrer, befand sich jedoch hinter dem abbremsenden Fahrzeug. Weswegen dieser ebenfalls eine Bremsung einleiten musste. Dadurch kam er nach rechts ab und fuhr dort auf den aufsteigenden Beginn der Schutzplanke. Die dortige Schutzplanke wirkte wie eine Rampe, sodass der PKW in die Luft geschleudert wurde und in die angrenzende Böschung flog. Dort blieb er auf dem Dach liegen.

Fahrer verstirbt an der Unfallstelle
Die Beifahrerin des Audi-Fahrers konnte durch Ersthelfer leicht verletzt und ansprechbar aus dem Fahrzeug befreit werden. Der 30-Jährige wurde aus dem Fahrzeug geschleudert und unter dem PKW begraben. Für ihn kam jede Hilfe zu spät, er verstarb noch an der Unfallstelle.

Unfallverursacher flüchtet
Der für die Bremsung verantwortliche PKW-Führer entfernte sich zunächst in unbekannte Richtung, konnte jedoch durch Zeugenaussagen und Ermittlungen ausfindig gemacht werden.

Strecke rund 6 Stunden gesperrt
Die Fahrbahn war vom Unfallzeitpunkt bis 19.00 Uhr komplett gesperrt. Die freiwillige Feuerwehr Memmingen, sowie die Autobahnmeisterei, führten die entsprechenden Verkehrsmaßnahmen durch. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 30.000 Euro.

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