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Blaulicht Polizei Einsatz
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Verfolgungsfahrt auf der A92: Flüchtiger und Polizeifahrzeug überschlagen sich

Eine rund 120 Kilometer lange Verfolgungsfahrt lieferte sich der Fahrer eines Pontiacs aus Berlin am Nachmittag des 14.01.2020, auf der Autobahn 92, mit mehreren Streifenfahrzeugen.
An der Anschlussstelle Wörth a. d. Isar, im Kreis Landshut, kollidierte der Berliner mit einem Streifenwagen, zwei Polizeibeamte und der 60-jährige Fahrer des Pontiacs wurden mittelschwer verletzt.

Nach momentanem Stand der Ermittlungen sollte der 60-Jährige von einer Streifenbesatzung auf der Autobahn 92, auf Höhe des Münchner Flughafens kontrolliert werden. Der Fahrer missachtete jedoch die Anhaltezeichen der Polizei und flüchtete auf der Autobahn weiter in Richtung Deggendorf. Trotz mehrerer Anhalteversuche im Bereich Landshut und Dingolfing flüchtete der Fahrer bis zur Anschlussstelle Wallersdorf und verließ dort zunächst die Autobahn um schließlich seine Flucht, zum Teil mit 180 Stundenkilometern, wieder auf der A 92 in Fahrtrichtung München fortzusetzen.

Auf Höhe der Anschlussstelle Wörth a. d. Isar kam es im Zuge der Verfolgung zu einer Kollision mit einem Streifenfahrzeug, wodurch sich beide Fahrzeuge überschlugen.

Weshalb der 60-Jährige sich der Kontrolle entziehen wollte, dürfte wohl mehrere Gründe gehabt haben. Das Fahrzeug war nach aktuellem Ermittlungsstand nicht versichert, zudem dürfte der Fahrer nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis sein. Außerdem besteht gegen den 60-Jährigen ein aktueller Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Wuppertal.

An der Fahndung waren rund ein Dutzend Streifenwägen sowie ein Polizeihubschrauber beteiligt.

Gefährdete Verkehrsteilnehmer sollen sich melden
Die Verkehrspolizeiinspektion Deggendorf hat die weiteren Ermittlungen, u. a. wegen Gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr, übernommen. Verkehrsteilnehmer, die durch die Fahrweise des Pontiacs gefährdet wurden, werden gebeten, sich mit der Verkehrspolizeiinspektion Deggendorf, Telefon 0991/3896-310, in Verbindung zu setzen.

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