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Symbolfoto: ronniechua - Fotolia

Donauwörth: Betrügerin gibt sich als Microsoft-Mitarbeiterin aus

Eine 34-jährige wurde im Bereich Donauwörth Opfer eines dreisten Trickbetruges, einer eigentlich seit Jahren bekannten Betrugsmasche.
Am 16.01.2020, um 12.30 Uhr, erhielt die Frührentnerin einen Anruf von einer falschen Microsoft-Mitarbeiterin. Diese brachte die Geschädigte dazu, ihren PC mittels einer Fernwartungssoftware für die Anruferin freizuschalten und so Zugriff zu ihrem Computer zu gewähren. Die Betrügerin konnte nun durch eine damit einhergehende Bildschirmspiegelung und abgreifen aller Eingaben entsprechende Daten erlangen. Die 34-Jährige wurde dazu gebracht, auf ihrem eigenen Computer auf ihre jeweiligen Accounts bei einem großen Internetwarenhaus, ihrem E-Mail-Provider sowie ihrer Online-Bank „testweise“ zuzugreifen. Die Eingabe der persönlichen Zugriffsdaten konnten durch das Fernzugriffsprogramm jeweils von der Anruferin eingesehen und abgegriffen.

Wenig später wurden durch eine bislang unbekannte Person über das Konto der Geschädigten Onlinebestellungen und Bankabbuchungen getätigt. Der Schaden beläuft sich auf einen hohen dreistelligen Betrag.

Die Polizei leitete ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren ein, verbunden mit dem Hinweis keinerlei persönliche Daten am Telefon und/oder online preiszugeben, wenn die Identität des Anrufenden nicht zweifelsfrei feststeht.

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