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Polizeifahrzeuge im Einsatz
Symbolfoto: Mario Obeser

Hochschule Neu-Ulm: SOS-Knopf sorgt für Amok-Alarm – Entwarnung der Polizei

Ein Amokalarm an der Hochschule Neu-Ulm, der am 17.01.2020, um 12.30 Uhr, bei der Polizeieinsatzzentrale einging, sorgte für ein Großaufgebot von Polizeieinsatzkräften im Bereich in und um die Hochschule.
Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei löste ein SOS-Knopf eines Telefons einen Alarm an der Hochschule in der Wileystraße aus. Eine Dozentin hatte diesen Knopf versehentlich betätigt, woraufhin im weiteren Verlauf über eine Alarmzentrale Amokalarm ausgelöst wurde. Die genauen Abläufe hierzu sind derzeit noch unklar.

Über die Alarmauslösung im neuen Gebäudeteil wurden auch die dort anwesenden Personen informiert. Eine Person, die sich im Gebäude aufhielt, versandte eine Nachricht über einen Messengerdienst an eine weitere Person außerhalb der Hochschule, die wiederum die Polizei über den Alarm verständigte, noch bevor die internen Abklärungen der Hochschule abgeschlossen waren.

Polizei rückte mit einem Großaufgebot an
Die Polizei ging anfangs von einem Amokfall aus und rückte mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften an. Die eingesetzten Beamten konnten nach einer Absuche recht schnell bestätigen, dass zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für Personen bestand. Im näheren Umfeld wurden kurzzeitig Straßensperren eingerichtet, welche nach Verifizierung des Fehlalarms wieder aufgehoben werden konnten.

Nach derzeitigem Stand gab es aufgrund des Alarms keine Verletzten.

Rund 100 Polizeikräfte im Einsatz
Im Einsatz waren insgesamt etwa einhundert Beamte, davon rückte etwa die Hälfte aus der benachbarten Region Ulm an. Rettungsdienste waren alarmiert, mussten aber nicht ausrücken.

Der genaue Ablauf der Alarmauslösung ist nun Gegenstand der weiteren Ermittlungen.

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