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Rettungswagen ASB
Symbolfoto: Mario Obeser

Ulm: Ausfahrt fast verpasst und angehalten – Auffahrunfall auf der B30

Weil ein Autofahrer die Ausfahrt auf der B30 bei Ulm am 08.02.2020 verpasste, bremste er bis zum Stillstand ab, was in der weiteren Folge zu einem Auffahrunfall mit Verletzten führte.
Am Samstag gegen 08.15 Uhr befuhr ein 68-jähriger Chevrolet-Fahrer die B30 von Biberach kommend in Richtung Autobahndreieck Neu-Ulm. Kurz vor dem Autobahndreieck befand er sich auf der linken der beiden Fahrspuren. Da er aber nach rechts in Richtung Ulm abbiegen wollte, bremste er seinen Pkw auf der Schnellstraße bis zum Stillstand ab. In der Folge wechselte er zunächst verbotswidrig den Fahrstreifen über die durchgezogene Linie hinweg und wollte weiter in Richtung Ulm fahren. In diesem Moment fuhr von hinten ein 60-jähriger Mann mit seinem Audi an den Chevrolet heran und bemerkte im letzten Moment, dass der Pkw stand. Er leitete eine Notbremsung ein und kam noch rechtzeitig zu stehen. Ein weiterer Pkw, der hinter dem Audi fuhr, hatte weniger Erfolg. Der 59-jährige Fahrer des Daimler-Benz versuchte zwar auch noch mittels einer Notbremsung zum Stehen zu kommen, schaffte es aber nicht. Er fuhr von hinten auf den Audi auf. Dieser wurde durch die Wucht nach vorne geschleudert und auf den Chevrolet geschoben.

Eine 57-jährige Mitfahrerin im Daimler-Benz wurde leicht verletzt und zur Untersuchung in ein Ulmer Krankenhaus gebracht. Letztlich waren zwei Pkw nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden und es entstand ein Sachschaden von etwa 12.000 Euro.

Der Unfallverursacher wird wegen eines Gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr zur Anzeige gebracht.

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