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Streit Wut
Symbolfoto: Tumisu - Pixabay

Neu-Ulm: Lautes Telefonat in Linienbus führt zu tätlicher Auseinandersetzung

Am Sonntagabend, den 01.03.2020, gegen 20.15 Uhr, kam es in einem Bus der Linie fünf in Neu-Ulm zu einem handfesten Streit zwischen drei Fahrgästen.
Eine 31-jährige Frau und ihr 41-jähriger Begleiter gerieten mit einem 29-jährigen Mann, der hinter ihnen saß, in Streit. Auslöser des Streits war wohl, dass der 29-Järhige zu laut telefonierte. Zwischen den drei Personen kam es zu Handgreiflichkeiten und sie schlugen aufeinander ein, wobei die genauen Tathandlungen der einzelnen Personen derzeit noch ungeklärt sind.

An der Bushaltestelle vor der Ratiopharm Arena in der Memminger Straße haben die drei Personen den Bus verlassen und die Auseinandersetzung setzte sich dort fort. Nach aktuellem Ermittlungsstand soll der 29-Jährige ein abgerissenes Wahlplakat in Richtung der Frau und ihres Begleiters geschleudert haben. Zudem habe er versucht ein Fahrrad aus dem Radständer zu entreißen und in Richtung des Pärchens zu werfen. Der 41-jährige Mann hat daraufhin, angeblich um sich zu wehren, sein Taschenmesser gezogen. Ob es zu einer Stichbewegung in Richtung des Angreifers kam muss noch geklärt werden, fest steht allerdings, dass der 41-Järhige keine Schnitt- oder Stichverletzung erlitten hat. Er wurde ebenso wie sein Kontrahent nur leicht verletzt. Der 41-Jährige klagte über Schmerzen im Knie und der 29-Jährige über Schmerzen im Gesichtsbereich. Die 31-jährige Frau blieb bei der Auseinandersetzung unverletzt.

Von den drei Beteiligten stand nur der 41-Jährige unter Alkoholeinfluss, er hatte einen Atemalkoholwert um die 1,3 Promille. Die Ermittlungen der Polizeiinspektion Neu-Ulm gegen die drei Personen wegen Gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung dauern noch an.

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