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Stadt Günzburg informiert
Grafik: Stadt Günzburg - Montage: Obeser

Günzburg: Städtische Einrichtungen werden vorsorglich geschlossen

Die Gesellschaft steht derzeit wohl vor ihrer größten Bewährungsprobe der vergangenen 50 bis 70 Jahre. Das Coronavirus bringt leider Einschränkungen für jeden Einzelnen mit sich, doch kann auch jeder Einzelne sein Verhalten zum Schutz der Stadtgemeinschaft anpassen, um so das Ausbreiten des Virus zu verlangsamen.

Aus diesem Grund werden auch die Einrichtungen des Kulturamtes vorerst bis zum 13. April geschlossen. Betroffen sind in diesem Zeitraum das Museum, die Stadtbücherei und die Tourist-Information. Das Forum am Hofgarten prüft aktuell, welche Veranstaltungen entfallen bzw. verschoben werden können. Dies wird auf der Homepage des Forums in den nächsten Tagen bekannt gegeben. Während das Museum komplett geschlossen bleibt, sind die Mitarbeiter der Stadtbücherei telefonisch unter der Telefonnummer 08221/38801 zu den regulären Öffnungszeiten, außer Samstags, der Bücherei erreichbar. Die Mahngebühr für überfällige Medien entfällt in dieser Zeit. Bücher können nicht zurückgegeben werden.

Öffnungszeiten der Stadtbücherei – nur telefonisch erreichbar:

Dienstag 09.00 bis 14.00 Uhr

Mittwoch 14.00 bis 17.30 Uhr

Donnerstag 14.00 bis 17.30 Uhr

Freitag 14.00 bis 17.30 Uhr

Ebenso stehen die Mitarbeiter der Tourist-Information telefonisch und per E-Mail wochentags zwischen 9 und 14 Uhr für Fragen und weitere Anliegen zur Verfügung, das Büro bleibt geschlossen. Auf der Website https://www.guenzburg.de/gast/tourist-information/infomaterial-und-broschueren-als-pdf/ gibt es viele informative Prospekte über Günzburg zum Download.

Telefonnummer: 08221/200-444 und E-Mail: [email protected]

Um die Erreichbarkeit und die Handlungsfähigkeit der Stadtverwaltung sowie der Stadtwerke Günzburg KU über die nächste Zeit hin zu gewährleisten, werden relevante Bereiche nach Möglichkeit aufgeteilt. Einige Mitarbeiter werden daher in der nächsten Zeit von zuhause aus oder im Schichtdienst arbeiten. Ziel ist es, die kommunale Daseinsvorsorge, wichtige Infrastruktur, bzw. wichtige Verwaltungsaufgaben zu gewährleisten.

Die Stadtverwaltung bittet darum, bei allen Anliegen, die einen Aufschub ermöglichen von einem Besuch im Rathaus oder städtischer Einrichtungen abzusehen. Bei allen Anliegen, die mit dem Pass- und Standeswesen oder der Wahl zu tun haben, werden die Bürger gebeten, sich telefonisch anzumelden und einen Termin zu vereinbaren. Ab dieser Woche wird ein eingeschränkter Betrieb der Stadtverwaltung stattfinden. Diese bittet um Verständnis, wenn dadurch Verzögerungen und Wartezeiten auftreten. Die Bürgersprechstunde von Oberbürgermeister Gerhard Jauernig am 26. März entfällt ebenfalls, wie vorerst alle städtischen Veranstaltungen. Durch diese Maßnahmen soll einerseits die durchgehende Erreichbarkeit der Stadtverwaltung gewährleistet, andererseits der Infektionsschutz der Besucher untereinander erhöht werden.

Oberbürgermeister Gerhard Jauernig lädt wiederholt ein, in den nächsten Tagen die Stadtgemeinschaft ganz besonders zu pflegen. So könne älteren oder geschwächten Menschen im Umfeld, die einer stärkeren Gefahr ausgesetzt sind, angeboten werden, Erledigungen in öffentlichen Räumen zu übernehmen. „Leben wir unsere Nachbarschaft. Miteinander sind wir stark“, sagt Jauernig. Darüber hinaus kann es klug sein, für sich Aufzeichnungen anzufertigen, wann man mit wem zusammen war. Im Falle einer Infektion kann das die Kontaktaufnahme mit diesem Personenkreis erleichtern. „Hierbei geht es ausdrücklich nicht um Panikmache, sondern um Umsicht. Wir dürfen der Entwicklung nicht hinterherlaufen. Wichtig ist, dass alle mitwirken, auch wenn sich jeder etwas einschränken muss“, so Jauernig.

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