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Krumbach: Angebliche Microsoft-Mitarbeiter buchen Geld ab

Am gestrigen Dienstag, 24.03.2020, erschien ein 56-Jähriger bei der Polizeiinspektion Krumbach und erstattete Anzeige. Er wurde Opfer einer Betrugsmasche.
Am vorhergehenden Wochenende hatte er einen Anruf in englischer Sprache erhalten. Eine Frau gab vor, eine Mitarbeiterin des Unternehmens Microsoft zu sein. Sie erklärte dem Geschädigten, dass dessen Rechner Fehlermeldungen auf den Servern von Microsoft erzeugen würde. Um zu verhindern, dass er dafür noch Strafzahlungen leisten müsse, wurde angeboten, das Problem zu lösen. Im weiteren Verlauf des Gesprächs wurde der Mann noch an zwei weitere Personen weiter vermittelt. Er ermöglichte den Anrufern einen Fernzugriff mittels „Teamviewer“ auf den eigenen PC und gab auf Anweisung persönliche Daten, inklusive seiner Kreditkartendaten, ein. Die Kosten für die Serviceleistung sollten sich auf 10 Euro belaufen. Als der Geschädigte im weiteren Verlauf nacheinander mehrere SMS mit TAN’s auf das eigene Mobiltelefon erhielt, schöpfte er Verdacht, weil in den Nachrichten weit höhere Beträge genannt waren. Trotzdem gab er einige TAN im PC ein und führte somit mehrere Buchungen, zu Lasten seiner Kreditkarte, durch.

Trotz sofortiger Sperrung der Kreditkarte wurden Buchungen ausgeführt. Der genaue Schaden kann noch nicht beziffert werden, liegt aber im vierstelligen Bereich. Es liegt hier eine bereits hinreichend bekannte Masche vor. Die Polizei weist daher noch einmal ausdrücklich darauf hin, dass Microsoft keine Privatpersonen anruft.

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