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Symbolfoto: Mario Obeser

Lindau/A96: Fahrt unter Alkoholeinfluss kennt (fast keine) Grenzen

Einem Autofahrer wurde am 26.03.2020, an einem Grenzübergang die Fahrzeugschlüssel abgenommen, weil er betrunken am Steuer saß. Später wurde er an einem weiteren Grenzübergang mit seinem Pkw erwischt.
Am Donnerstagabend reiste ein 46-jähriger Mann aus Schwaben von Österreich kommend in das Bundesgebiet ein. Er befuhr die A 96 und wurde aufgrund der derzeit stattfindenden Grenzkontrollen durch Beamte der Bundespolizei Lindau einer Kontrolle unterzogen. Hierbei konnte Alkoholgeruch wahrgenommen werden. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 1,1 Promille, weswegen kurze Zeit später eine Blutentnahme durchgeführt wurde. Zudem war der Mann nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Kurios: Der Mann war kurz zuvor bereits an der österreichisch-schweizerischen Grenze aufgefallen. Eine Polizeistreife aus Österreich hatte den Verkehrsteilnehmer bei der Ausreise in die Schweiz festgestellt. Aufgrund seiner Alkoholisierung hatte man dem 46-Jährigen dort bereits den Pkw-Schlüssel abgenommen. Nachdem er jedoch auch den Ersatzschlüssel für sein Fahrzeug dabei hatte, konnte er sich in einem günstigen Zeitpunkt den weiteren Maßnahmen entziehen und fuhr mit dem Pkw schnurstracks wieder in die andere Richtung, ehe er am Grenzübergang in Lindau letztlich gestellt werden konnte.

Den Mann erwarten nun Anzeigen wegen Trunkenheit im Verkehr und Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Zudem dürfte er mit weiteren Anzeigen von den Nachbarn aus Österreich rechnen.

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