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Senioren Hand
Symbolfoto: Gerd Altmann - Pixabay

Coronavirus: Gesund im Alten- und Pflegeheim der Heiliggeist-Spitalstiftung in Günzburg

Frühzeitig getroffene Schutzmaßnahmen greifen jetzt – bisher keine Infektionen im Alten- und Pflegeheim der Heiliggeist-Spitalstiftung in Günzburg

Bereits seit dem 12. März, also Tage früher als die staatlichen Regelungen, gelten im städtischen Alten- und Pflegeheim der Heiliggeist-Spitalstiftung im Rahmen des Hausrechts strenge Schutzmaßnahmen für die Fürsorge gegenüber den Bewohnern. Diese tragen dazu bei, dass in der Einrichtung bis heute keine Corona-Infektion zu vermelden ist. Im Internet kursierten Gerüchte darüber.

Die Situation ist weder für die Bewohner noch für die Angehörigen noch für das Personal einfach: Seit dem 12. März bis sicherlich zum 30. April sind Besuche in der Einrichtung verboten. Ausnahmen sind therapeutisch oder medizinisch notwendige Besuche, das Betreten von Handwerker für nicht aufschiebbare bauliche Maßnahmen am Gebäude

Reagierten die Angehörigen zu Beginn mit großem Verständnis und Dank auf die strenge Regelung zum Schutze der Bewohner, fordert die Lage inzwischen einige Familienmitglieder sehr heraus. Die Einrichtungsleitung sowie die Stadtverwaltung bitten darum, das Personal, welches in Schutzkleidung mit Mundschutz arbeitet, zu entlasten und nur einmal in der Woche den jeweiligen Bewohner – sofern der Angehörige kein eigenes Telefon im Zimmer hat, über den Wohnbereich anzurufen. Sollte es zu einem Notfall kommen, werden Familienmitglieder selbstverständlich sofort benachrichtigt. Derzeit ist die Einrichtung dabei, für Angehörige eine Hotline einzurichten. Diese werden darüber direkt informiert.

Ferner wird gebeten, von aufdringlichen Besuchsstrategien, wie Beobachten durch das Fernglas oder Klopfaktionen am Speisesaal, Abstand zu nehmen.

„Die Situation derzeit ist für uns alle schwierig. Die Mitarbeiter geben tagtäglich ihr Bestes, pflegen die Bewohner und beschäftigen sie mit vielen kreativen Ideen. Wir bitten um Vertrauen. Es belastet das Personal, wenn ständig nach dem Telefonat geschaut und die eigentliche Arbeit unterbrochen werden muss, anstatt das es entlastet“, erklärt Einrichtungsleiterin Gabriele Kunze und weiter „wir hoffen alle, dass wir diese Zeit gut überstehen. Dafür setzen wir uns ein und kämpfen wir. Unser Dank gilt allen, die uns dabei unterstützen“.

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