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Guenzburg Polizeiohr Baustelle
Sie informieren sich über das Fortschreiten der Baustelle am Polizeiohr (v.l.): Wilhelm Weirather (Leiter des Staatlichen Bauamts Krumbach), Oberbürgermeister Gerhard Jauernig, Landrat Dr. Hans Reichhart, Henrik Vosdellen (zuständiger Abteilungsleiter am Staatlichen Bauamt Krumbach). Foto: Julia Ehrlich/ Stadt Günzburg

Änderung der Verkehrsführung am Polizeiohr in Günzburg

Ab Montag, den 18.05.2020 wird die Verkehrsführung beim Bauvorhaben „Polizeiohr in Günzburg“ geändert. Mit Einschränkungen für den Verkehr dann wieder geöffnet. Nächste Bauphase beginnt.

Nach jahrelangen Diskussionen in der Politik und Ärgernissen für die Autofahrer geht es jetzt ziemlich schnell am sogenannten „Polizeiohr“ (Kreuzung zwischen den beiden Bundesstraßen B 10 und B16) in Günzburg: Nach rund 5-wöchiger Bauzeit wird ab 18. Mai die nächste Bauphase eingeleitet. Sollten die Arbeiten weiterhin gut voranschreiten, wird die Baumaßnahme bis Ende Juli abgeschlossen sein.

Nach langen Verhandlungen, wie die notorisch verstopfte Verbindung verbessert werden kann, verändert nun das Polizeiohr seine Form und erhält einen Fahrstreifen mehr. Das erhöht den Verkehrsfluss und reduziert die Rückstauprobleme, da der Verkehr gleich auf der richtigen Spur fließt. Eine Spur für die Rechtsabbieger in die Tulpenstraße, beziehungsweise in das Polizeiohr wird neu gebaut. Eine Zweite ist für Linksabbieger geplant und eine Dritte für Geradeaus-Fahrer. Der vierte Fahrstreifen ist für den Gegenverkehr vorgesehen.

Zudem wird eine intelligente Ampelschaltung installiert. Sie erkennt mittels in der Fahrbahn eingelassener Induktionsschleifen, wie viele Autos in welche Richtung stehen. Die Grünphase in die Richtung mit mehr Verkehrsaufkommen kann also in Echtzeit verlängert werden. Die Ampelanlage ermöglicht auch eine sichere Führung der nicht motorisierten Verkehrsteilnehmer.

„Ich freue mich, dass mit dieser Baustelle ein Knotenpunkt des täglichen Verkehrs in unserer Stadt endlich gelöst wird und wir nach der zähen Planungsphase jetzt zügig vorankommen“, sagt Oberbürgermeister Gerhard Jauernig.

Das staatliche Bauamt in Krumbach schätzt die Kosten für die gesamte Baumaßnahme auf etwa 1,2 Millionen Euro. Die Stadt Günzburg bezahlt etwas weniger als die Hälfte davon, den anderen Teil trägt der Freistaat Bayern.

In der KW 21 (18.05. – 22.05.2020) müssen zusätzlich Arbeiten im Einmündungsbereich der Ludwig-Heilmeyer-Straße ausgeführt werden. Hierfür muss die Zufahrt zur Ludwig-Heilmeyer-Straße bis zur Robert-Koch-Straße für den gesamten Verkehr komplett gesperrt werden. Die Zufahrt zu den Kliniken ist dann nur über die Augsburger Straße und Robert-Koch-Straße möglich. Der Verkehr auf der Kreuzung Augsburger Straße / Robert-Koch-Straße als auch auf der Kreuzung Augsburger Straße / Tulpenstraße wird in dieser Zeit durch provisorische Ampelanlagen geregelt. Die Verkehrsführung vor Ort wird neu beschildert.

Während der anstehenden Bauphase muss weiterhin mit Verkehrsbehinderungen gerechnet werden. Ortskundigen Verkehrsteilnehmern wird empfohlen, die Baustelle großräumig zu umfahren bzw. die ausgeschilderten, großräumigen Umleitungen zu benutzen. Sollten die Arbeiten weiterhin gut voranschreiten, wird die Baumaßnahme bis Ende Juli abgeschlossen sein.

Das Staatliche Bauamt Krumbach bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Beeinträchtigungen sowie um Beachtung der Verkehrssicherungsmaßnahmen, damit eine sichere und geregelte Abwicklung der Baumaßnahme gewährleistet ist.

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