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Rauchmelder Rauch
Symbolfoto: AA+W - Fotolia

Kaufbeuren: Ein Rauchmelder und eine Zeugin verhinderten Schlimmeres

Am späten Dienstagabend, 19.05.2020, wurden die Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst über einen pfeifenden Rauchmelder in einem Kaufbeurer Mehrfamilienhaus in der Hirschzeller Straße informiert.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte konnte in der betroffenen Wohnung zunächst niemand erreicht werden. Es wurde jedoch leichter Rauchgeruch wahrgenommen, weshalb die Wohnungstüre schnellstmöglich von der Feuerwehr geöffnet wurde. Nach Öffnung bestätigte sich der Verdacht. Der komplette Eingangsbereich war verraucht.

Da bis zu diesem Zeitpunkt nicht feststand, ob es in der Wohnung brennt, wurde durch die Polizei das gesamte Mehrfamilienhaus evakuiert. Ebenso war noch nicht klar, ob sich in der betroffenen Wohnung Personen befinden. Mit Atemschutzmasken betrat die Feuerwehr die Wohnung und konnte den stark alkoholisierten 35-jährigen Bewohner schlafend in seinem Wohnzimmer antreffen. Glücklicherweise ist der Rauch noch nicht bis in das Wohnzimmer vorgedrungen, sodass der Mann unverletzt blieb.

Die Feuerwehr konnte als Ursache einen brennenden Badteppich feststellen. Dieser konnte schnell gelöscht werden. Im Nachhinein konnte die Polizei einen Aschenbecher direkt neben der Toilette auffinden. Es wird daher davon ausgegangen, dass eine noch glimmende Zigarette den Badteppich in Brand gesteckt hat.

Der Mann kann sich glücklich schätzen, dass die 21-jährige Mitteilerin den Rauchmelder hörte und die Rettungskräfte alarmierte. Sie rettete somit das Leben des 35-Jährigen. Ohne Hilfe wäre die Wohnung nach kurzer Zeit in Vollbrand gestanden, so die Polizeiinspektion Kaufbeuren. Es entstand ein Sachschaden von maximal zehn Euro. Der 35-jährigen muss nun mit einer Anzeige rechnen.

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