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Polizeifahrzeug Blau mit Blaulicht
Symbolfoto: Mario Obeser

Heidenheim: Spieler-Bus beschädigt und Kameramann verletzt

Mehrmals musste die Polizei nach dem Fußballspiel 1. FC Heidenheim und Werder Bremen am Montagabend, dem 06.07.2020, in Heidenheim einschreiten.
Im Anschluss an das Spiel verabschiedeten sich die Spieler des 1. FC Heidenheim auf einem Parkplatz bei der Voith-Arena von ihren Fans. An einer anderen Stelle des großen Platzes stand der Spieler-Bus der Gäste. Dazwischen war ein Gitter zur Trennung aufgestellt. Kurz nach Mitternacht feierten dort die Bremer Spieler. Etwa die Hälfte der rund 200 anwesenden Heidenheimer Fans gingen deshalb zu den feiernden Werder-Spielern. Sie sollen die Spieler mit Flüssigkeiten, mutmaßlich mit Bier, bespritzt haben. Einsatzkräfte der Polizei gingen sofort dazwischen, um weitere Streitigkeiten zu unterbinden. Die Stimmung war jedoch aggressiv und aufgeheizt, berichtet die Polizei. Einsatzkräfte drängten die Fans nach hinten, um dem Bus die Abfahrt zu ermöglichen. Dennoch seien Steine und eine Flasche gegen den Bus geworfen worden. Beim Abdrängen der Fans musste die Polizei sogar Pfefferspray einsetzen. Ein Polizeihund soll einen Fan gebissen haben, der sei aber weggegangen und der Polizei bislang nicht bekannt. Ein 28-jähriger, der die Flasche geworfen haben soll, und ein Steinewerfer im Alter von 29 Jahren seien bereits ermittelt. Die weiteren Ermittlungen liefen noch, sagt die Polizei. Der Schaden am Bus beträgt nach einer ersten Schätzung mehrere tausend Euro. Dort war an einem doppelt verglasten Seitenfenster die äußere Scheibe komplett zersplittert.

Bereits kurz vor dem Vorfall, gegen 23.30 Uhr, wollte ein Kameramann auf einem Parkplatz eine größere Gruppe Heidenheimer Fans filmen. Dabei sei aus der Gruppe heraus eine Flasche auf den 33-Jährigen geworfen worden. Diese soll ihn getroffen und leicht verletzt haben. Der mutmaßliche Verdächtige, ein 27-Jähriger, und der Kameramann reichten sich nach dem Vorfall die Hände.

Nachdem der Bus den Parkplatz verlassen hatte, beruhigte sich die Lage schnell. Weitere Vorkommnisse verzeichnete die Polizei danach weder am Stadion, noch in der Innenstadt.

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