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Verkehr Strasse
Symbolfoto: S. Hermann & F. Richter - Pixabay

Augsburg: 1,85 Millionen Euro Förderung für neues Verkehrs- und Parkleitsystem

Der Verkehr in Augsburg soll flüssiger und sicherer werden. Dafür investiert die Stadt insgesamt über 5 Millionen Euro in neues System. Verkehrsfluss soll damit leistungsfähiger und der Parksuchverkehr reduziert werden. Wichtiger Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit und Sicherheit.

Das hohe Verkehrsaufkommen in Augsburg führt regelmäßig zu Problemen entlang der Haupteinfallsstraßen und im Innenstadtbereich. Ein neues dynamisches Verkehrs- und Parkleitsystem soll hier nun für Abhilfe schaffen. Bayerns Verkehrsstaatssekretär Klaus Holetschek sichert der Stadt finanzielle Unterstützung bei der Umsetzung des insgesamt über 5 Millionen Euro teuren Projektes zu: „Ich freue mich, dass der Freistaat Bayern mit Fördermitteln in Höhe von 1,85 Millionen Euro dabei helfen kann, den Verkehr in Augsburg flüssiger und damit auch sicherer zu machen“, so der Staatssekretär.

Viele Staus entstehen, weil der Verkehr nicht zielgerichtet und kapazitätsbezogen geführt wird. Insbesondere die unkoordinierte Suche nach freien Parkplätzen trägt zur Verschärfung der Situation bei. Mit dem Aufbau eines dynamischen Verkehrs- und Parkleitsystem will die Stadt Augsburg nun gegensteuern. Dadurch kann der Verkehrsfluss je nach Verkehrsaufkommen zentral von einer Leitzentrale gesteuert werden. Hierfür sollen Ampeln mit automatischen Zählern, Kameras und Steuerungselementen ausgestattet und miteinander sowie mit der Verkehrsleitzentrale verbunden werden. Zusätzlich sollen dynamische Verkehrsschilder den Verkehr im Stadtgebiet gezielt führen. Das neue Parkleitsystem ermöglicht darüber hinaus eine Steuerung des Parksuchverkehrs im Innenstadtbereich, wodurch die Kapazitäten der Parkhäuser und Parkplätze optimal genutzt und gleichzeitig Wartezeiten, Suchfahrten und damit unnötiger Ausstoß von CO2 und Lärm vermindert werden können. Störungsfreier Verkehr erhöht zudem die allgemeine Verkehrssicherheit.

Staatssekretär Holetschek sieht im geplanten System daher einen wichtigen Beitrag für mehr Nachhaltigkeit im Verkehr: „Digitalisierung und Vernetzung helfen dabei, die unterschiedlichen Verkehrsträger zu optimieren und besser aufeinander abzustimmen. Gerade in den Städten brauchen wir einen ausgewogenen Verkehrsmix.“

In den letzten fünf Jahren hat der Freistaat Bayern die Stadt Augsburg mit Zuwendungen in Höhe von rund 14,7 Millionen Euro bei Straßen- und Brückenbaumaßnahmen unterstützt. Insgesamt erhalten Landkreise, Städte und Gemeinden in Bayern vom Freistaat jährlich rund 250 Millionen Euro für Projekte zur Verbesserung ihrer Straßennetze. Dazu gehören neben der Verstärkung von Fahrbahnen und Brücken beispielsweise auch der Radwegebau, der verkehrssichere Umbau von Kreuzungen oder der Bau von Busspuren.

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