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Hund
Symbolfoto: Pixabay

Jedelhausen: Es waren keine Giftköder

Auf Grund der Meldung am 17.08.2020 bzgl. dem Verbreiten von Giftködern im Talweg, im Bereich Neu-Ulm/Jedelhausen, kann Entwarnung gegeben werden.
Am Abend des 16.08.2020 konnten zwei junge Mädchen beim Spaziergang mit ihrem Hund im Talweg feststellen, dass ihr Vierbeiner plötzlich vom Wegesrand, unweit des dortigen Spielplatzes entfernt, eine weiße unbekannte Substanz aufnahm.

Sofort schritten die beiden Mädchen ein und konnten einen Teil der Substanz aus dem Maul des Hundes entfernen. Da noch weitere Reste im Mageninneren vermutet wurden, konnte durch das schnelle Eingreifen eines Tierarztes der Rest des Mageninhaltes geleert und durch die Polizei sichergestellt werden.

Nach den ersten polizeilichen Ermittlungen konnte das bewusste Auslegen eines Giftköders nicht ausgeschlossen werden. Die Rechtsmedizin Ulm wurde mit der Erstellung eines toxikologischen Gutachtens zur Feststellung von Giftstoffen im Mageninhalt beauftragt. (wir berichteten)

Anwohnerin meldete sich
Eine Anwohnerin meldete sich bei der Polizei und gab an, Fettreste aus einer Rohrreinigung versehentlich neben ihren Mülltonnen entsorgt zu haben. Es handele sich überwiegend um Fettreste die völlig ungefährlich seien. Eine Überprüfung bestätigte die Aussage. Durch die Hundeführer der Operatischen Ergänzungsdienste (OED) Neu-Ulm wird nun geprüft, ob hier ggf. umweltrechtliche Verstöße vorliegen.

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