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Feuerzeug in der Hand
Symbolfoto: Ольга Белая - Pixabay

Landsberg/Lech: Zwei Freunde sollen Brände gelegt haben – 1 Million Euro Schaden

Die Staatsanwaltschaft Augsburg hat Anklage zum Landgericht Augsburg gegen zwei 24- bzw. 26-jährige Männer wegen vorsätzlicher Brandstiftungsdelikte im Fall der Brandserie beginnend im Dezember 2019 im Raum Landsberg/Lech.

Die Staatsanwaltschaft hat gegen zwei Freunde im Alter von jetzt 24 bzw. 26 Jahren Anklage zum Landgericht Augsburg wegen gemeinschaftlicher Brandstiftung in neun Fällen, davon in vier Fällen zusammentreffend mit gemeinschaftlicher Sachbeschädigung, wegen versuchter gemeinschaftlicher Brandstiftung in einem Fall und wegen gemeinschaftlicher Sachbeschädigung in zwei weiteren Fällen erhoben.

Die Angeschuldigten, die sich seit Mitte Januar in Untersuchungshaft befinden, sollen im Zeitraum von Mitte Dezember 2019 bis Mitte Januar 2020 im Großraum Landsberg/Lech Feldscheunen, Heuballen, Holzstapel und Mülltonnen/-container in Brand gesetzt haben. Der dabei versuchte Gesamtschaden beläuft sich auf rund 1 Million Euro.

Das Strafgesetzbuch sieht für Brandstiftung Freiheitsstrafe von einem bis zu zehn Jahren vor.

Bleibt die Tat im Versuchsstadium, kann das Gericht den Strafrahmen auf Freiheitsstrafe von drei Monaten bis sieben Jahre und sechs Monate mildern.

Für Sachbeschädigung beträgt der gesetzliche Strafrahmen Freiheitsstrafe von einem Monat bis zu zwei Jahre oder Geldstrafe.

Termine zur Hauptverhandlung sind vom Landgericht für den Fall der Eröffnung des Verfahrens für Ende Januar 2021 vorgesehen.

Gegen einen dritten Beschuldigten, dem eine Beteiligung an zumindest einem Teil der Taten zur Last lag, wurde das Verfahren bereits Ende Januar eingestellt, nachdem die Ermittlungen den Anfangsverdacht nicht bestätigt haben.

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