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Symbolfoto: Foundry Co - Pixabay

Bankangestellte getäuscht: Hoher Schaden gerade noch verhindert

Das war knapp. Gerade noch konnte verhindert werden, dass eine Krumbacher Firma einen hohen finanziellen Schaden davon trug. Der Urheber des versuchten Betruges kann wohl ermittelt werden.
Am vergangenen Freitagnachmittag erhielt die Angestellte einer Bank über die Telefonzentrale einen Anruf eines angeblichen Kunden vermittelt. Der männliche Anrufer gab sich als Geschäftsführer einer ortsansässigen Firma aus und wies die Bankmitarbeiterin an, Buchungen vom Geschäftskonto des Unternehmens zu veranlassen. Die Angestellte ging hierbei fälschlicherweise davon aus, dass die Identität des Kunden bereits im Vorfeld verifiziert worden war. Nachdem der Anrufer bereits Verfügungen im hohen fünfstelligen Bereich ausführen ließ und noch weitere Anordnungen tätigen wollte, wurden die Bankmitarbeiter misstrauisch. Ein Rückruf beim betroffenen Unternehmen ergab, dass der Geschäftsführer nicht mit der Bank telefonierte. Nur durch einen sofortigen Anruf bei der Bank des zielführenden Kontos konnte der bereits auf dem Zielkonto gutgeschriebene Betrag wieder storniert werden.

Der Betrüger gelangte vermutlich über eine ausgestellte Rechnung an die Kontodaten des Unternehmens. Gegen die Inhaberin des Zielkontos wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

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