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ADAC Rettungshubschrauber in der Luft
Symbolfoto: Mario Obeser

Schwere Frontalkollision fordert vier teils schwer Verletzte – darunter ein Kind

Zwei Rettungshubschrauber waren am gestrigen Samstag, den 12.09.2020 bei Herbrechtingen im Einsatz.
Alkohol und die Benutzung eines Mobiltelefons während der Fahrt waren ersten Ermittlungen der Polizei zu Folge die Ursache für einen schweren Verkehrsunfall, der sich am Samstag gegen 17.45 Uhr auf der L1079 kurz nach Ortsende Herbrechtingen ereignete.

Ein 40 Jahre alter Mann fuhr mit seinem Mercedes Benz auf der L 1079 in Richtung Herbrechtingen. Vermutlich aufgrund der beiden oben erwähnten Gründe, kam er in einer Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit einem ordnungsgemäß entgegenkommenden VW Touran, der von einer 40 Jahre alten Frau gelenkt wurde. Beide Fahrzeuge wurden durch die Wucht des Aufpralls von der Straße abgewiesen.

Vier teils schwer Verletzte
Die 40 Jahre alte Fahrerin des VW Touran wurde, genauso wie ihre beiden Mitinsassen, einem Mann im Alter von 41 Jahren und einem 11-jährigen Mädchen, schwer verletzt. Die beiden Erwachsenen mussten durch Rettungswagen, das Mädchen mittels eines Rettungshubschraubers in Kliniken transportiert werden. Der 40 Jahre alte mutmaßliche Unfallverursacher wurde ebenfalls schwer verletzt und durch einen zweiten Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Bei ihm wurde eine Blutprobe entnommen. An den Fahrzeugen entstand ein geschätzter Gesamtsachschaden von 40.000 Euro, beide mussten durch Bergedienste abgeschleppt werden.

Da Betriebsstoffe ins Erdreich gelangten, waren zudem ein Ölreinigungsmobil und ein Bagger an der Unfallstelle im Einsatz. Die Verkehrspolizei in Heidenheim hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.

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