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Polizeifahrzeug
Symbolfoto: Mario Obeser

Kradfahrer erschrickt und fährt gegen Rettungswagen

Glücklicherweise mit nur leichten Verletzungen kam am gestrigen Sonntag, den 13.09.2020, ein 16-Jähriger davon, als er bei Wiesensteig mit einem Rettungswagen kollidierte.
Gegen 13.00 Uhr befand sich ein Rettungswagen mit Sondersignal auf Einsatzfahrt. Der 40-jährige Fahrer fuhr auf der Straße zwischen Wiesensteig und Neidlingen die Steige hoch. In einer scharfen Rechtskurve fuhr der Rettungswagen langsam. Ein 16-jähriger Zweiradfahrer war talwärts unterwegs und hatte sich über die Sondersignale erschrocken. Der Jugendliche stieß mit seiner Yamaha bei langsamer Geschwindigkeit gegen den Rettungswagen und stürzte. Dabei zog er sich leichte Verletzungen zu. Der Kradfahrer wurde vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Beide Fahrzeuge waren noch fahrbereit. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 6.000 Euro.

Hinweis der Polizei: Die §§ 35, 38 StVO befreien u. a. Fahrzeuge der Polizei von den Vorschriften der Straßenverkehrsordnung und bevorrechtigen sie vor allen übrigen Verkehrsteilnehmern. Diese haben „sofort freie Bahn zu schaffen“! Wenn Sie also während der Fahrt oder auch als Fußgänger ein Martinshorn hören, schauen Sie sich um, aus welcher Richtung das Einsatzfahrzeug kommt. Passen Sie ihre Geschwindigkeit an. Ein Verlangsamen und Anhalten am Fahrbahnrand ist kein Fehler. Sie schaffen dadurch Platz und Einsatzfahrzeugen wird ein ungehindertes Vorbeifahren ermöglicht. Auch an einer Kreuzung gilt, erst einen Überblick verschaffen und warten bis alle Einsatzfahrzeuge vorbei gefahren sind. Die nächste Grünphase kommt bestimmt. ACHTUNG: Ein Einsatzfahrzeug kommt selten allein! Achten Sie auf eventuell nachfolgende Einsatzfahrzeuge.

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