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Wie geht es bei der „Fahrradstadt2025“ weiter? Die Steuerungsgruppe diskutierte über Radabstellanlagen, Straßenmarkierungen und Fahrradstraßen. Foto: Philipp Röger

Günzburg: Wie es bei der „Fahrradstadt2025“ weitergeht

Die Steuerungsgruppe, bestehend aus Mitarbeitern der Stadtverwaltung, Stadträten und Ansprechpartnern des „i.n.s. – Institut für innovative Städte“ traf sich mit dem ADFC und der Polizei.

Wie im Juni bekannt gegeben, fand die die Befahrung des Bestandsnetzes an Straßen sowie Wegen durch das „i.n.s. – Institut für innovative Städte“ statt. Das Büro begleitet die Stadt auf dem Weg zur Fahrradstadt2025. Die Ergebnisse, wie zum Beispiel die fehlende Sichtbarkeit bestehender Radverbindungen, waren nun Bestandteil des Treffens der Steuerungsgruppe sowie des ADFC und der Polizei.

Die Steuerungsgruppe diskutierte intensiv über Qualitätsstandards und Gestaltungskriterien für das geplante Radverkehrsnetz. Wie können Radabstellanlagen aussehen, hilft eine Roteinfärbung von Radverkehrsanlagen, wo fehlen Markierungen oder gar bauliche Maßnahmen, um das Radfahren in der Großen Kreisstadt attraktiver zu gestalten und wo kann, bzw. soll der KFZ-Verkehr beschränkt werden? Angeregt wurde auch über das Thema Fahrradstraßen diskutiert und Chancen hierdurch für den Fahrradverkehr aufgezeigt.

Als Grundlage dienten die Ergebnisse der Online-Bürgerbefragung sowie der Befahrung durch das i.n.s. Unter anderem wurde festgestellt, dass zu zentralen Zielen (Beispiel Bahnhof) die Wege oftmals weit sind, bestehende Radverbindungen/-routen nicht sichtbar sind, sowie die bestehende Radverkehrsinfrastruktur in den Hauptstraßen (z.B. Schlachthausstraße/ Ulmer Straße oder im Gewerbegebiet „Östlich der Heidenheimer Straße) als unsicher eingestuft werden.

Zudem fand eine Quell-Ziel-Analyse statt. Darin werden die wichtigsten Quellgebiete/ Wohngebiete) und Ziele (unterteilt in die Kategorien Gebäude mit wichtiger Funktion, Öffentlicher Verkehr, Arbeitsplätze und Gewerbe, Einkaufsbereiche und Innenstadt, Schulen und Kindertagesstäten, Sportanlagen und Freizeit, nicht alltägliche Aktivitäten) aufgezeigt. So kann ein Wunschliniennetz erstellt werden.

Bereits beim nächsten Treffen soll der Entwurf eines Netzplans vorliegen und besprochen werden. Ziel ist es, Ende des Jahres/ Anfang des neuen Jahres die Konzeption der Fahrradstadt2025 abzuschließen. Welche Maßnahmen in Folge umgesetzt werden, entscheidet der Günzburger Stadtrat.

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