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Warnung vor Betrug
Symbolfoto: Mario Obeser

Mering: Beim Goldmünzenkauf einem Betrug aufgesessen

Ein 45-jähriger bestellte am 18.10.2020, eine Goldmünze bei einer Goldhandelsfirma im Internet. Nach Bezahlung des Kaufpreises brach die Kommunikation mit der Firma ab.
Wie sich später herausstellte, handelte es sich um einen sogenannten „Fakeshop“. Die Ware wurde nicht geliefert und dem Geschädigten entstand ein Schaden im unteren vierstelligen Bereich.

Die Polizei gibt folgende Tipps:

  • Aufgrund der stetigen Zunahme des Onlinehandels erhöht sich auch die Gefahr Opfer von kriminellen Machenschaften im Internet zu werden.
  • Ein sogenannter „Fakeshop“ ist auf dem ersten Blick oft nicht zu erkennen.
  • Häufig werden originale Angaben einer tatsächlich existenten Firma genutzt.

Im Vorfeld sollten folgende Prüfungen durchgeführt werden:

  • Preis: „Ist der Preis zu gut um wahr zu sein“, sollten Käufer äußerst vorsichtig agieren. Eine genaue Prüfung ist hier zwingend notwendig.
  • Keinesfalls sollte, wie bei diesen Betrugsmaschen oft üblich, per Sofortkasse oder Sofortüberweisung (weitere übliche Zahlungsmethoden werden erst gar nicht angeboten) bezahlt werden. Ein weiteres Indiz kann eine ausländische Bankverbindung, trotz angeblichen Firmensitzes in Deutschland sein. (IBAN beginnt nicht mit DE)
  • Ein weiterer Hinweis auf eine unseriöse Firma kann ein fehlendes/unvollständiges Impressum sein. Recherchen im Internet können Aufschluss geben, ob es sich um einen „Fakeshop“ oder um eine durch Betrug auffallende Firma handelt.
  • Über die bekannten Foren für den Verbraucherschutz können weitere Präventionstipps eingeholt werden. (z.B. Verbraucherportal VIS Bayern)

Hier eine Auflistung von aktuell bekannten (27.10.2020) Fake-Shops:
https://www.trustedshops.de/aktuelle-warnungen/?utm_source=sendinblue&utm_campaign=201026FakeShopsNewsletterKSPKW44&utm_medium=email

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