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Absperrung
Symbolfoto: Christian Brinkmann - Pixabay

Straßenarbeiten zwischen Wasserburg und Bubesheim verzögern sich

Oberbauverstärkung und Verbesserung der Verkehrssicherheit auf der Kreisstraße GZ 18 – Ortsdurchfahrt Wasserburg bis Ortseinfahrt Bubesheim – Sperrung doch länger als bis Jahresende

Die Arbeiten an der Kreisstraße GZ 18, der Ortsdurchfahrt Wasserburg bis zur Ortseinfahrt Bubesheim sind in vollem Gange. Seit Ende April finden im gesamten Ausbaubereich zwischen dem Bubesheimer Kreisverkehr und dem östlichen Ortseingang Wasserburg umfangreiche Tiefbaumaßnahmen statt. Durch die Stadtwerke Günzburg wurde beispielsweise die Wasserleitung erneuert, aber auch die Telekom, die LEW-Verteilnetz GmbH und die Schwabennetz GmbH führten Erneuerungen und Neuverlegungen ihrer Telefon- und Stromleitungen durch. Im Zuge dieser Tiefbaumaßnahmen wurden teilweise erhebliche Beschädigungen an den Entwässerungseinrichtungen der Fahrbahn festgestellt. Diese sind inzwischen weitestgehend behoben, jedoch ergaben sich daraus Verzögerungen im Bauablauf, wodurch eine Fertigstellung der Gesamtmaßnahme dieses Jahr nicht mehr zu realisieren ist.

Aufgrund der umfangreichen Zusatzmaßnahmen, die im Zuge der geplanten Straßensanierung auszuführen waren, wird sich die ursprünglich bis Ende dieses Jahres angesetzte Bauzeit voraussichtlich um drei Monate verlängern.

Während östlich der Bahnlinie in Wasserburg Sanierungsarbeiten an den Brücken der Butzengünz und der Günz stattfinden, werden auf der westlichen Seite der Bahn letzte Vorbereitungen für die dort noch im November durchzuführenden Asphaltarbeiten getroffen. Der zu asphaltierende Abschnitt beginnt am westlichen Ortsrand von Wasserburg auf Höhe des Kötzbergwegs und wird möglichst zusammenhängend bis zur Bahnlinie hinausgeführt. Hierfür muss die Bubesheimer Straße für voraussichtlich fünf Tage komplett gesperrt werden. In dieser Zeit wird weder Bus- noch Anliegerverkehr über die Hauptstraße erfolgen können. Der Beginn der Asphaltarbeiten ist für Freitag den 20. November geplant. Dann wird die erste Lage der Asphalttragschicht eingebaut. Wenngleich die Fahrbahn ab diesem Freitag augenscheinlich bereits befestigt aussieht, wird dringend davon abgeraten, den ohnehin gesperrten Ausbaubereich zu befahren, da Einbauten wie Kanaldeckel, Gas- und Wasserschieber sowie die Pflasterflächen und Einfassungen aufgrund der noch fehlenden weiteren Asphaltschichten sehr deutlich aus der Fahrbahn herausragen können und beim Überfahren zu Schäden an Fahrzeugen führen. Zudem wird der Asphalt mit Haftkleber behandelt, welcher sich beim Betreten oder Befahren ablösen und zu kaum mehr entfernbaren Verschmutzungen an Kleidung und Fahrzeugen führen kann. Die weiteren beiden Asphaltschichten werden in diesem Bereich voraussichtlich am Montag und Dienstag den 23. und 24. November eingebaut. Da die Arbeiten stark witterungsabhängig sind, wird die Baufirma die betroffenen Anwohner kurzfristig kontaktieren, um die entsprechenden Ausführungszeiträume zu bestätigen.

Das Staatliche Bauamt Krumbach möchte noch einmal ausdrücklich um Verständnis für die angesetzten Arbeiten und die damit verbundenen Beeinträchtigungen werben. Straßenbauarbeiten innerhalb bebauter Gebiete sind leider unweigerlich mit Einschränkungen für Anwohner, anliegende Gewerbetreibende, sowie Verkehrsteilnehmer verbunden. „Wir versichern, dass alle Beteiligten in diesen außergewöhnlichen Zeiten an einer möglichst zügigen Realisierung der Baumaßnahmen arbeiten, um diese Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten“, so das Bauamt. Die auszuführenden Arbeiten tragen nicht nur über Jahre hinweg zum Erhalt der vorhandenen Infrastruktur bei, sondern sichern auch zukünftig für alle Betroffenen eine sichere und verträgliche Abwicklung des Verkehrs.

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