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ULM / ALB-DONAU-KREIS – Alkoholkontrollen mit Ansage – Polizei zieht durchwachsene Bilanz

Vermehrte Kontrollen hat die Polizeidirektion Ulm zum Jahresende in Ulm und im Alb-Donau-Kreis angekündigt (wir berichteten) Damit will sie verhindern, dass sich Berauschte ans Steuer setzen und sich und andere in Gefahr bringen. So legten die Beamten auch am Dienstag und in der Nacht zum Mittwoch bei Verkehrskontrollen in Ulm besonderes Augenmerk auf die Verkehrstüchtigkeit der Fahrer.

Dabei zeigten sich Licht und Schatten. Zwischen 16:00 und 21:00 Uhr stoppte die Polizei zahlreiche Autofahrer in der Neuen Mitte und in der Talfinger Straße. Im Hinblick auf Alkohol, Drogen oder berauschende Mittel gab erfreulicherweise niemand Grund zur Beanstandung. An sieben Fahrzeugen kamen jedoch Mängel wie abgefahrene Reifen oder defekte Leuchten zum Vorschein. Dafür waren Mängelberichte fällig. Acht Fahrer werden angezeigt, weil sie nicht angegurtet waren, einer für sein Handytelefonat am Steuer.

Berauscht waren allerdings zwei andere Fahrer und eine Fahrerin. Alle drei zog die Ulmer Polizei in der Nacht zum Mittwoch aus dem Verkehr. In der Neuen Straße zeigte ein Alkoholtest in der Neuen Straße kurz vor Mitternacht, dass ein 42-Jähriger aus dem Landkreis Neu-Ulm die 0,5-Promille-Grenze verletzt hatte. Ebenso wie ein 43-jähriger Ulmer und eine 68-jährige Ulmerin, beide bat die Polizei gegen 0:20 Uhr beim Ehinger Tor zum Alkoholtest. Sie alle sehen mindestens einem Monat Fahrverbot, 500 Euro Bußgeld und vier Punkten in Flensburg entgegen. Ein Alkoholtest zeigte bei einem vierten Fahrer, dass er ganz knapp vor der 0,5-Promille-Grenze stand. Ihn überzeugten die Beamten, seinen Wagen vorsorglich stehen zu lassen.

Die Polizei weist angesichts der anstehenden Betriebs-, Jahres- und Weihnachtsfeiern ausdrücklich darauf hin, dass sie weiterhin vermehrt kontrolliert und rät: „Wer trinkt, fährt nicht, wer fährt, trinkt nicht“.

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