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GÜNZBURG – Aktionsbündnis zeigt Flagge für die Demokratie

In Günzburg wurde am 24.11.2012 Flagge gezeigt.

Die Bürgerbewegung „Günzburg tolerant und weltoffen – AKTIONSBÜNDNIS FÜR DEMOKRATIE“ machte deutlich, das ideologisches Gedankengut der rechten Szene in Günzburg nicht willkommen ist. Hintergrund der Veranstaltung war der zunächst vom NPD-Kreisverband Neu-Ulm/Günzburg geplante Parteitag im Günzburger Forum. Dieser musste von der Partei, nach Kündigung des Mietvertrages für das Forum am Hofgarten wegen Nichterfüllung einer Bedingung, abgesagt werden. Die NPD unterlag nach einer Beschwerde gegen die Kündigung beim Verwaltungsgericht Augsburg und scheiterte dann letztinstanzlich vor dem Verwaltungsgerichtshof in München.

Die Gegenveranstaltung des Aktionsbündnisses fand dennoch statt
An mehreren Punkten in der Stadt wurden kleine Stände aufgestellt, an denen Luftballons mit dem Schriftzug „Günzburg ist bunt“ und Buttons an interessierte verteilt wurden. Um 9:00 Uhr startete das Aktionsbündnis seine Veranstaltungen. Es waren nur wenige in der Günzburger Innenstadt zu sehen, die keinen Button trugen.
Passanten wurden direkt angesprochen und aufgeklärt, um was es geht und waren gerne bereit, ihre Unterstützung offenkundig zu zeigen. Ob Luftballon, oder Sticker, eines hatten sie gemeinsam, sie zeigen Flagge.
Viele Eltern besuchten mit ihren Kindern die einzelnen Stände. Dies ist gut und wichtig, so ein Bündnisteilnehmer. Die Gefahr von rechts muss Gegenstand der Erziehung sein und kann nicht früh genug vermittelt werden.

An folgenden Standorten waren Bündnispartner vertreten:

  • Am Marktplatz am Brunnen
  • Am Marktplatz auf der Ost- und der Westseite
  • Beim Schweinchenbrunnen auf dem Wätteplatz
  • In der Kapuzinergasse
  • Am Bürgermeister-Landmann-Platz, Nähe des Einganges zum Dossenberger Hof

Der Seniorenbeirat der Stadt Günzburg machte in der Nähe des Stadtturmes den interessierten Passanten klar, für was sie stehen. Foto: Mario Obeser

Um 14 Uhr endete die Veranstaltung im Dossenberger Hof. Hier trafen sich etwa 150 Menschen um nach einer Schweigeminute und der Ansprache des Oberbürgermeister Gerhard Jauernig, die verschiedenfarbigen Luftballone in den Himmel steigen zu lassen.

Das Bild passte zur Haltung der Stadt Günzburg und der gekommenen Teilnehmer: „Günzburg ist bunt“

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