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Stadtbutzwecken

GÜNZBURG – Der Günzburger Stadtbutz wurde auch 2013 geweckt

Die schwäbisch-alemannische Fasnacht beginnt später als in den großen Hochburgen der 5.Jahreszeit, nämlich am 07.01., einen Tag nach dem Feiertag Dreikönig.

Der Günzburger Stadtbutz schläft das ganze Jahr über im Stadttum, am unteren Tor auf dem Marktplatz. Zur Fasnacht wird er mit einem alten Brauch geweckt. Der Verein zur Pflege des Brauchtums Günzburg e. V. sorgt für den Fortbestand des jährlich wiederkehrenden Treibens und organisierte auch 2013, dass der Stadtbutz wieder mit mächtig Lärm pünktlich geweckt wurde. Der Günzburger Stadtbutz wurde geschaffen für alle, die Freude am verkleiden und an der schwäbisch- alemannischen Fasnacht haben.

Dazu versammelten sich die Günzburger Stadtbutzen zusammen mit den Patenzümpften den Haldawanger Furzafang´r, den Hochwanger Schilfgräbsler, den Reisensburger Feuerpudl und den Offinger Muasgutt´r, am Bürgermeister-Landmann-Platz um mit einem ohrenbetäubenden Lärm durch die Altstadtgassen, über den Marktplatz bis zum Stadtturm zu ziehen. Musikalisch wurde das Spektakel untermalt und begleitet von den Fanfarenzügen aus Ichenhausen und Harthausen. Die Trommeln sorgen für mächtigen “Bums” in den engen Gassen.
Mit dem traditionellem Wecken durch den Fasnachts Anschreier und dem Nachtwächter musste der schon weit Monaten schlafende Stadtbutz seinen Schlaf für ein paar närrische Wochen unterbrechen.

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Besucher und Zuschauer brachten es auf etwa 250 Anwesende, die mit dem Ruf “Stadtbutz – ja verreck” feierten und so am gestrigen Montag die närrische Saison auch in Günzburg eröffneten. Bei Suppe und Glühwein zu freundlichen Preisen hielten es viele noch einige Stunden bei fröhlicher Stimmung aus.

Die Günzburger Feuerwehr sorgte mit 6 Mann und zwei Fahrzeugen für die Sicherheit der Narren und sperrte den Verkehr örtlich ab. Zugführer Peter Demharter und Brandmeister Reinhold Hobor, zwei der Floriansjünger, genossen sichtlich ihr warmes Getränk und freuten sich über den gelebten Brauch in Günzburg. Auch das Bayerische Rote Kreuz stand betreit.

 

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