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Donau Kraftwerk Günzburg

GÜNZBURG – Zwei Leichen innerhalb weniger Stunden an der Donau angeschwemmt

Innerhalb weniger Stunden wurden am Donaukraftwerk während des Hochwassers in Günzburg zwei Leichen angespühlt. Durch die angeordneten Obduktionen sollen Erkenntisse zur Idendität und Todesursache gewonnen werden.

Ein noch unbekannter Toter wurde am Sonntagabend gegen 18:20 Uhr am Günzburger Donaukraftwerk aufgefunden. Die männliche Person konnte noch nicht identifiziert werden. Bemerkt wurde der Leichnam beim Abtransport von Treibgut, das zuvor bei Arbeiten mit dem werkseigenen Rechenbagger aus der Donau gehoben und am Abraumplatz abgelegt worden ist. Aufgrund der bisherigen Erkenntnissen ist von einem länger zurückliegenden Todeszeitpunkt auszugehen. Eine Obduktion des Verstorbenen wird angestrebt.

Eine weitere tote Person wurde am Montagvormittag, 03.06.2013, von der Donau angespült. Gegen 10:30 Uhr wurde der Polizei mitgeteilt, dass sich im Rechen des Donaukraftwerks eine tote Person befinden würde. Bei Eintreffen der Streife bestätigte sich die Mitteilung. Nach der Bergung stellten die Beamten fest, dass es sich um eine Frau handelt. Die Identität der Verstorbenen konnte bisher nicht ermittelt werden. Nach erster Einschätzung ist sie zwischen 40 und 50 Jahre alt, ca. 160cm groß und schlank. Da eine Todesursache derzeit nicht erkennbar ist, wird eine Obduktion angestrebt.

In beiden Fällen hat die Ermittlungen die Kriminalpolizeiinspektion Neu-Ulm übernommen.

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