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BURGAU / ZUSMARSHAUSEN / A8 – Rettungskräfte kommen nur verzögert zur Unfallstelle

Auf der A8 kam es gestern Nachmittag, 14.02.2014, zwischen Burgau und Zusmarshausen zu einem Unfall. Die Rettungskräfte kamen erst nach knapp 30 Minuten zu den Verletzten, da keine Rettungsgasse gebildet wurde.
Am Nachmittag kam es auf der Autobahn 8 bei Jettingen-Scheppach, etwa drei Kilometer nach der Einfahrt Burgau in Fahrtrichtung München, zu einem Unfall mit fünf Fahrzeugen. Die Feuerwehr Burgau, zahlreiche Rettungswagen und Notarzt versuchten zunächst vergeblich, zu der Unfallstelle und den gemeldeten Verletzten durch zu kommen. Nach etwa 20 Minuten bat die Polizei über Rundfunkdurchsagen, dass eine Rettungsgasse freigehalten, bzw. geschaffen werden soll. Schließlich musste die Feuerwehr aus Zusmarshausen, die Rettungsfahrzeuge entgegengesetzt auf die Autobahn einfahren lassen. Hierzu musste zuvor sichergestellt werden, dass sich keine Fahrzeuge mehr nach der Unfallstelle in Fahrtrichtung München befinden, da die Fahrzeuge der Rettungskräfte als Geisterfahrer zur Unfallstelle anrücken mussten.
Die Feuerwehr aus Burgau fuhr über einen schlammigen Feldweg, der zeitweise parallel zur Autobahn verläuft, zur Einsatzstelle.

Rettungshubschrauber hätte nicht landen können
Insgesamt wurden bei dem Unfall drei Personen, teils schwer verletzt in umliegende Krankenhäuser verbracht. Ein Einsatz eines Rettungshubschraubers war, laut Angaben des Rettungsdienstes, leider nicht möglich, da dieser nur auf der Fahrbahn hätte landen können. Dies stellte aber ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar, da die Unfallstelle in einem Baustellenbereich lag und vom Helikopter Steinchen und Gegenstände hätten aufgewirbelt werden können, welche dann umherfliegen.
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