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Feuerwehr Leipheim, Bsaktuell,
Symbolfoto: Mario Obeser

ZUSMARSHAUSEN – Kind von Schulbus überrollt

Durch Schreie wurde ein Busfahrer in Zusmarshausen auf ein Kind aufmerksam, als dieses unter den Busreifen kam.
Am Freitag, 14.03.2014 um 07.50 Uhr hielt ein 51-jähriger Busfahrer an der westlichsten Bushaltebucht in der Stadionstr. in Zusmarshausen am Schulzentrum an, um Schulkinder aussteigen zu lassen. Bevor er dann wieder losfahren konnte, ließ er noch mehrere Kinder von links nach rechts vor seinem Bus die Fahrbahn überqueren, welche von einem anderen Bus kamen. Nachdem die Fahrbahn frei war, und er sich mit einem Blick nach links und vorne vergewissert hatte, dass keine Schüler mehr im Gefahrenbereich seines Busses waren, schlug er nach links ein und fuhr langsam los. Zwischenzeitlich waren noch drei weitere Kinder von einem anderen Bus auf der links vom Bus befindlichen Plattform ans Ende der Plattform gelangt und wollten den Bushaltebereich überqueren. Während zwei von ihnen am Ende der Plattform anhielten, um dem Bus die Weiterfahrt zu ermöglichen, ging ein 13.jähriger Junge nach Verlassen der Plattform rückwärts auf der Fahrbahn und für den Busfahrer wohl nicht mehr wahrnehmbar weiter auf den Bus zu. Vermutlich prallte er dann rückwärts vor dem linken eingeschlagenen Vorderrad des Busses mit diesem zusammen und geriet im Beinbereich unter das linke Vorderrad des Busses und wurde von diesem im Anschluss überrollt. Erst auf Grund der Schreie und Rufe des Überrollten, wurde der Busfahrer darauf aufmerksam und hielt sofort an.

Mit dem Rettungshubschrauber in die Klinik
Der in kürzester Zeit eingetroffene Rettungsdienst samt Rettungshubschrauber versorgten den schwer verletzen Schüler und er wurde im Anschluss mit dem Hubschrauber ins Zentralklinikum Augsburg geflogen. Seitens der Staatsanwaltschaft Augsburg wurde ein Gutachten zur Unfallanalyse in Auftrag gegeben. Die Feuerwehr Zusmarshausen war zur Rettung des Verletzten und zur anschließenden Reinigung der Unfallstelle eingesetzt. Die unmittelbar beteiligten Schuldkinder und der Busfahrer wurden vom Kriseninterventionsdienst betreut.

 

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