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Symbolfoto: Mario Obeser

Erprobung der neuen Anhaltsignale „Red Flash“ und „Yelp“

Es „blitzt und jault“ seit nunmehr einem Monat aus den Streifenfahrzeugen der nordschwäbischen Polizei. So könnte man, salopp ausgedrückt, die neu eingeführten Anhaltesignale der Bayerischen Polizei beschreiben.
Bereits im August 2013 wurde jeweils ein neues optisches („Red Flash“ = engl. für Roter Blitz) und ein akustisches („Yelp“ = engl. to yelp für jaulen, heulen, kreischen) Anhaltesignal in den einschlägigen Bestimmungen der StVZO eingeführt, theoretisch zumindest. Seit Ende Februar sind nun zehn Streifenfahrzeuge im Zuständigkeitsbereich des PP Schwaben Nord auch praktisch mit der neuen Technik im Rahmen einer bayernweiten Erprobung im Einsatz.

Anhalten oder aber dem Einsatzfahrzeug den Weg frei machen – was gilt nun?
Diese Unsicherheit soll jetzt dank der neuen Anhaltesignale der Vergangenheit angehören. Der Verkehrsteilnehmer erkennt dadurch auch besser, was die Polizei von ihm möchte. Kurz zusammengefasst gilt deshalb folgendes:
– Rotes Licht und/oder „Yelp“ = Stop-Anhalten, Polizeikontrolle
– Blaues Licht und „Martinshorn“ = dem Einsatzfahrzeug den Weg frei machen.

Um die Bevölkerung langsam mit diesen recht eindrucksvollen neuen Signalen vertraut zu machen, werden “Flash und Yelp“ in der Erprobungsphase zunächst nur zurückhaltend und teilweise noch in Kombination mit dem vertrauten Signalgeber „Stop Polizei“ (in roter Lichtschrift) eingesetzt.

Im Rahmen der bayernweiten Erprobung soll so bis Ende April 2014 die Wirkungsweise und Akzeptanz der neuen Signale getestet werden. Nach Abschluss der Erprobungsphase wird das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr anhand der gewonnenen Erfahrungswerte dann entscheiden, ob die neuen Signale dauerhaft bei der Polizei eingeführt werden.


Quelle: Youtube / Bayern

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