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Symbolfoto: Mario Obeser

HEIDENHEIM – Freund mit Pistole bedroht

Anfang vom Ende einer Freundschaft?  Auf wackeligen Beinen scheint die Freundschaft zweier Männer zu stehen, zumal einer den anderen mit einer Pistole bedroht hat.
Bisher, so erfuhr die Polizei im Zuge der ersten Ermittlungen, sei das Verhältnis zwischen einem 28-Jährigen und einem 29-Jährigen, beide aus dem Raum Heidenheim, eher freundschaftlich gewesen zu sein. Doch die Freundschaft erlitt in der Nacht zum Samstag einen jähen Schnitt. Denn in den Abendstunden des Freitag tauchte der Jüngere vor der Wohnung des 29-Jährigen auf. Kaum hatte die Mutter geöffnet, ging er hinein, packte den Computer des Bekannten und ging damit wieder weg. So jedenfalls schilderten es die Zeugen gegenüber der Polizei. Der 29-Jährige habe, nachdem er davon erfahren hatte, den Bekannten aufgesucht. Der händigte den Computen wieder aus und alles schien in Ordnung.

Mit Pistole vor der Türe – Spezialkräfte im Einsatz
Nur wenige Minuten später, kurz nach Mitternacht, stand der Jüngere wieder vor der Tür des Bekannten. Als der nach draußen ging, habe ihn der andere mit einer Pistole bedroht, dann auf ihn eingeschlagen. Das Opfer musste sich mit erheblichen Kopfverletzungen ärztlich behandeln lassen. Die Polizei fahndete derweil nach dem rabiaten Zeitgenossen. Dabei durchsuchte die Polizei mit Spezialkräften seine Wohnung, allerdings war er dort nicht.

Im Raum Burgau angetroffen
Im Laufe des Samstags beugte sich der Mann dann dem Fahndungsdruck und stellte sich der Polizei. Bayerische Polizeibeamte nahmen ihn darauf im Raum Burgau fest. Er gab später vor, in der Wohnung eines Verwandten im Raum Heidenheim übernachtet zu haben. In dieser und in einer Wohnung stellte die Polizei zwei Spielzeugpistolen und eine kleinkalibrige Sportpistole sicher, außerdem ein verbotenes Messer.

Jetzt ermittelt die Polizei in Heidenheim gegen den 28-Jährigen unter anderem wegen des Verdachts einer Bedrohung und einer gefährlichen Körperverletzung. Nach den ersten polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann wieder auf freien Fuß gesetzt. So sieht er jetzt dem Strafverfahren entgegen.

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