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Bsaktuell, bayerisch Schwaben, Polizei
Symbolfoto: Mario Obeser

Sattelzug durchbricht auf der Autobahn die Mittelschutzplanke

Heute Vormittag durchbrach ein Sattelzug auf der A7 die Mitteilleitplanke und geriet auf die Gegenfahrbahn, wo es zu einem weiteren Unfall kam. Drei Personen wurden verletzt.
Gegen 10.20 Uhr war der Fahrer des Sattelschleppers in Richtung Süden unterwegs und kam kurz nach der Anschlussstelle Nersingen aufgrund einer gesundheitlichen Ursache vom rechten auf den linken Fahrstreifen, wo er einen neben ihm fahrenden Pkw erfasste. Dieser Pkw wurde vom Sattelzug mitgezogen, der im weiteren Verlauf die Mittelschutzleitplanke durchbrach und auf die Richtungsfahrbahn Nord fuhr. Während der mitgezogene Pkw im Bereich der Leitplanke stehen blieb, kam der Sattelzug auf der Gegenfahrbahn zum Stillstand. Dort touchierte ihn noch ein in nördlicher Richtung fahrender Pkw.

Etwa 100000 Euro Gesamtschaden
Während der Fahrer des Sattelschleppers schwer verletzt wurde, erlitten die beiden Pkw-Fahrer leicht Verletzungen. Alle drei Personen wurden vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Der entstandene Gesamtsachschaden wird derzeit auf über 100.000 Euro geschätzt. Alle Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Für die Bergung des mit Aluminium beladenen Sattelaufliegers war ein Kran erforderlich.

Diesel lief in Bach
Die Anfangsmeldung, dass ein Fahrzeug brennen würde, bestätigte sich glücklicherweise nicht. Allerdings rissen die Tanks des Sattelzuges auf, weshalb rund 200 Liter Diesel in den nahegelegene Bach Leibi liefen. Die alarmierten Feuerwehren aus Neu-Ulm, Nersingen, Thalhofen, Ober- und Unterthalfingen, sowie aus Senden, halfen bei der Fahrzeugbergung, der Fahrbahnreinigung und der Verkehrsableitung, die durch die Autobahnmeisterei Vöhringen durchgeführt wurde. Wegen der bestehenden Umweltgefahr für den Bach waren auch das Wasserwirtschaftsamt und Landratsamt an der Unfallstelle. Gemeinsam mit der Feuerwehr wurde eine Ölsperre
errichtet. Ob es zu einer Gewässerverunreinigung gekommen ist, wird derzeit untersucht.

Nach derzeitigem Stand ist die Richtungsfahrbahn Süd wieder befahrbar. Zu kurzen Sperrungen kann es aber noch kommen. In nördlicher Richtung wird der Verkehr über den rechten Fahrstreifen und demn Seitenstreifen an der Unfallstelle vorbei geleitet.
Voraussichtlich gegen 14.15 Uhr sind die Beeinträchtigungen behoben.

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