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Symbolfoto: Mario Obeser

Ursache für Gruppenerkrankung in Jugendcamp offenbar gefunden

Wie Polizei und die Staatsanwaltschaft nun mitteilen, hat sich der Verdacht der lebensmittelbedingter Magen-Darm-Erkrankung der Jugendcamp-Teilnehmer des Internationalen Donaufestes in Ulm Anfang Juli nun bestätigt. Weitere Ermittlungen nötig.
Am Abend des 05. Juli 2014 klagten 60 Jugendliche über Erkrankungssymptome wie Magenkrämpfe, Durchfall und Erbrechen. Ein großes Aufgebot an Rettungskräften wurde alarmiert, 15 von ihnen mussten in eine Klinik eingeliefert werden. Die Ursache der Symptome lag zunächst um Dunkeln, bzw. konnten nicht konkretisiert werden.

Die Ermittlungsbehörden hatten daraufhin einige Proben von Mahlzeiten beschlagnahmt um diese mikrobiologisch durch ein Chemisches- und Veterinäruntersuchungsamt untersuchen zu lassen. Dieses Ergebnis liegt nun vor und bestätigt den Verdacht – Die Jugendlichen hatten sich sehr wahrscheinlich durch das gemeinsame Essen eine Lebensmittelvergiftung zugezogen. In der Verdachtsprobe einer Speise konnte der Lebensmittelvergifter Clostridium perfringens hochkonzentriert nachgewiesen werden.

Weitere Ermittlungen angekündigt
Wie nun das gefährliche Bakterium in das Essen gelang, das die Besucher des Jugendcamps gemeinsam an diesem Abend zu sich genommen hatten ist nun Gegenstand weiterer Ermittlungen. Die Staatsanwaltschaft Ulm hat ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung eingeleitet. Die Lebensmittelproben aller anderen Speisen waren ohne Auffälligkeiten.

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