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KellerbrandKonzenbergmitVerletzten
Foto: Mario Obeser

Rauchmelder schlug bei Kellerbrand an – 10 Verletzte

Retteten Rauchmelder mehreren Bewohnern eines Anwesens im Haldenwanger Ortsteil Konzenberg (Kreis Günzburg), ein Tag vor Heiligabend das Leben, nachdem diese wegen eines Kellerbrandes anschlugen?
In der vergangenen Nacht, 23.12.2014, kam es in einem Anwesen im Haldenwanger Ortsteil Konzenberg, Kreis Günzburg, zu einem Kellerbrand. 10 Personen wurden verletzt.
Gegen 1:00 Uhr, wurden nach derzeitigem Kenntnisstand die schlafenden Bewohner durch die installierten Rauchwarnmelder auf das bereits stark verqualmte Haus aufmerksam gemacht. Während die Großmutter zunächst ihren Enkel und dessen Schwester, sowie einen bei ihm übernachtenden Bekannten weckte, versuchte der Vater mit einem Feuerlöscher vergeblich den Brand im Keller zu bekämpfen und informierte die Integrierte Leitstelle Donau-Iller.

Foto: Mario Obeser

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Dicker dunkler Rauch
Beim Eintreffen der alarmierten Feuerwehren aus Konzenberg, Burgau, Dürrlauingen und Mindelaltheim war das Anwesen bereits so stark verraucht, dass die Einsatzkräfte lediglich mit schwerem Atemschutz in das Innere gelangen und so zügig den Brand bekämpfen konnten, bevor er sich auf das gesamte Anwesen ausbreiten konnte. In einem kleinen Raum, der als Werkstatt genutzt wurde, brach das Feuer aus.

12 betroffene Personen – 10 Leichtverletzte – 3 in Klinik gefahren
Die 22-jährige Tochter, der 20-jährige Bekannte des Sohnes, sowie ein Feuerwehrangehöriger, mussten mit einer Rauchgasintoxikation vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Daneben mussten die 86-jährige Urgroßmutter, die 63-jährige Großmutter, der 47-jährige Vater und der 19-jährige Sohn, sowie insgesamt fünf Feuerwehrmänner wegen Verdacht auf eine leichte Rauchgasvergiftung ambulant vor Ort behandelt werden.

Foto: Mario Obeser

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Rund 100 Einsatzkräfte im Einsatz
Insgesamt waren 79 Kräfte der Feuerwehren im Einsatz. Der Rettungsdienst rückte mit mehreren Rettungswagen aus Jettingen, Günzburg, Zusmarshausen und Dillingen an. Ebenso waren zwei Notärzte aus Günzburg und Zusmarshausen, sowie ein leitender Notarzt vor Ort. Weiter wurden an die Einsatzstelle alarmiert die Unterstützungsgruppe Sanitätseinsatzleitung (UG-SanEL), die Schnelleinsatzgruppen (SEG) Behandlung und Transport (u.a. BRK Bereitschaft Leipheim-Günzburg und BRK Bereitschaft Thannhausen), ein organisatorischer Einsatzleiter Rettungsdienst (Orgl), sowie der Einsatzleiter Rettungsdienst (ELRD). Am Ende waren es insgesamt 20 Kräfte des Rettungsdienstes. Die Polizeiinspektion Burgau war mit einer Streife angerückt.

Brandursache noch unklar
Die in der Nacht durch den Kriminaldauerdienst begonnenen Ermittlungen wurden zwischenzeitlich durch das Fachkommissariat der Kripo Neu-Ulm übernommen. Auch wenn derzeit keine Hinweise auf Brandstiftung vorliegen, ist die Ursache, die zum Brand in einem der Kellerräume führte, noch unklar.
Der Brandschaden wird derzeit auf rund 10.000 Euro geschätzt.

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