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Brand Dachstuhl Günzburg Schützenstraße

Günzburg: Dachstuhlbrand in der Innenstadt

Einsatzkräfte wurden von der Integrierten Leitstelle Donau-Iller, am 12.05.2015 gegen 18 Uhr, in die Schützenstraße in die Günzburger Innenstadt alarmiert.
In der Schützenstraße, unweit des Marktplatzes, saß der Bewohner einer Dachgeschoßwohnung eines Mehrparteienhauses mit 6 Einheiten, auf seinem Balkon und merkte gegen 17:50 Uhr, wie Rauch vom Dach kommend nach unten sank. Daraufhin schaute er genauer nach und stellte fest, dass dichter Qualm aus dem Dachstuhl drang.
Er informierte die Rettungskräfte und verließ, zusammen mit den 4 weiteren Menschen, die sich zu diesem Zeitpunkt in den Wohnungen befanden, selbstständig und unverletzt das Gebäude.
Die Feuerwehr musste sich zunächst im linken Bereich des Dachstuhles von außen einen Zugang in den Dachspitz verschaffen, um mit der Brandbekämpfung zu beginnen. Da das Feuer in dem ca. 120 cm breiten Dachspitz ausgebrochen war, gestalteten sich die Löscharbeiten schwierig.



Durch die sehr beengten Platzverhältnisse im Straßen- und Hofbereich, konnten Beschädigungen an einem PKW durch herabfallende Dachziegel nicht vermieden werden.

Bei dem Gebäude handelt es sich um ein Mehrparteienhaus mit 6 Einheiten – 5 Wohnungen und ein Sanitätshandel im Erdgeschoß.

Neben der Feuerwehr Günzburg und Denzingen, die nach ca. 45 Minuten „Feuer aus“ melden konnten, waren auch Kräfte der Kreisfeuerwehrinspektion, der Polizei Günzburg, der Autobahnpolizei Günzburg und des Rettungsdienstes mit einem Rettungswagen, einem Einsatzleiter Rettungsdienst und einem Notarzt am Einsatzort. Da sich der Hausanschlußkasten für die Stromversorgung in diesem Dachspitz befand, stellte dies eine erhebliche Gefahr für die Einsatzkräfte dar. Der hinzugezogene Energieversorger kümmerte sich um die Stomabschaltung.

Die gestern Abend durch Kriminalbeamte des Memminger Kriminaldauerdienstes aufgenommenen Ermittlungen zur Ursache des Brandes, der sich auf den Bereich des Dachbodens begrenzte, werden heute durch das Fachkommissariat der Neu-Ulmer Kripo fortgeführt. Hinweise auf Brandstiftung gibt es derzeit nicht. Der entstandene Brandschaden wird momentan auf über 50.000 Euro geschätzt. Der Brand forderte glücklicherweise keine Verletzten.

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