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Das Führerhaus kippte durch den Aufprall und das anschließende abkommen von der Fahrbahn nach vorne. Foto: Mario Obeser

Günzburg / A8: Sattelzug fährt auf stehenden LKW auf – Schwerer Verkehrsunfall

Schwere Verletzungen zog sich ein LKW-Fahrer bei einem Verkehrsunfall zu als er auf der A8 zwischen Günzburg und Leipheim auf einen stehenden Sattelzug auffuhr.
Vermutlich weil ein 46-jähriger Brummifahrer kurz eingenickt war, kam es am 21.10.2015, gegen 22.20 Uhr, auf der A 8 zwischen den Anschlussstellen Leipheim und Günzburg, Höhe Km101,0, zu einem Verkehrsunfall mit etwa 160.000 Euro Sachschaden.

Der Mann war mit seinem Sattelzug in Richtung München unterwegs und geriet vom rechten Fahrstreifen auf den Seitenstreifen. Verbotswidrig hatte dort ein Slowake mit seinen Sattelzug kurz angehalten, um dort mit seinem Beifahrer den Platz zu tauschen. Nach dem Streifzusammenstoß schleuderte der Sattelzug des 46-Jährigen von der Autobahn, über einen Graben, und blieb im angrenzenden Feld stehen. Er wurde mit schwereren Verletzungen in die Günzburger Kreisklinik eingeliefert. Die beiden Insassen des slowakischen Sattelzugs blieben glücklicherweise unverletzt. Beide Sattelzüge wurden erheblich beschädigt, mussten geborgen und abgeschleppt werden.

Durch ausgelaufene Betriebsstoffe wurde das Erdreich verunreinigt. Der betroffene Bereich wurde nach Anordnung des zuständigen Wasserwirtschaftsamts ausgebaggert. Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Autobahnbetreibers Pansuevia halfen bei den nötigen Bergungs- und Absicherungsmaßnahmen. Zwei der drei Fahrstreifen in Richtung München mussten über mehrere Stunden hin gesperrt werden.

Den verletzten Brummifahrer erwartet eine Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs. Hierzu wurden die Daten seines digitalen Kontrollgerätes gesichert. Der Fahrer des auf dem Seitenstreifen stehenden Sattelzugs musste ein Verwarnungsgeld bezahlen. Die Aufräumarbeiten waren erst weit nach Mitternacht beendet.

Da an beiden Sattelzügen die Tanks aufgerissen wurden, mussten die Feuerwehren aus Günzburg und Leipheim nicht nur alle bis auf die linke Fahrspur sperren, sondern sich auch um den auslaufenden Diesel kümmern. Dieser wurde in Fässer umgepumpt. Die Sperrung dauerte bis zur Bergung der Fahrzeuge mehrere Stunden.

Neben der Freiwilligen Feuerwehr Leipheim und Günzburg, war der Rettungsdienst des BRK an der Einsatzstelle. Die Autobahnpolizei Günzburg kümmerte sich um die Unfallaufnahme.

 


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