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Krumbach: Unbekannter versuchte 45000 Euro zu ergaunern

Sie suchen sich meist gezielt ältere Mitmenschen aus um Geld zu ergaunern. So hatte nun ein Unbekannter versucht über einen Trick 45000 Euro zu ergaunern. Senior reagiert richtig.
Ein unbekannter Täter rief bei einem 85-jährigen Mann an und gab sich als dessen Sohn aus, welcher angeblich eine Wohnung in Ulm kaufen möchte. Aus diesem Grund würde er 45.000 Euro benötigen und einen Bekannten zur Abholung des Geldes vorbei schicken. Der ältere Mann reagierte richtig und vergewisserte sich bei seiner Schwiegertochter, die nichts von einem Wohnungskauf wusste. Die Täter meldeten sich, als der Rentner sein Misstrauen äußerte, anschließend nicht mehr.

Bösartiger Betrug
Der Verwandtentrick ist eine besonders hinterhältige Betrugsform, der für die Betroffenen oft existenzielle Folgen haben kann. Die Täter (sowohl männlich, als auch weiblich) rufen gezielt ältere Menschen an, geben sich diesen gegenüber als Verwandte (z.B. Nichte oder Enkel) oder Bekannte aus und bitten kurzfristig um Bargeld. Als Grund wird ein finanzieller Engpass oder eine Notlage vorgetäuscht, beispielsweise ein Unfall, Auto- oder Wohnungskauf. Die einstudierte Gesprächstaktik der Täter setzt die Opfer unter Druck. Die Gutgläubigkeit und Hilfsbereitschaft der älteren Menschen werden gezielt ausgenutzt, um an deren Ersparnisse zu gelangen. Auf diese Weise werden Senioren oft um die Ersparnisse ihres ganzen Lebens betrogen. Zusätzlich sehen sie sich häufig den Vorwürfen und dem Unverständnis ihrer „richtigen“ Verwandten ausgesetzt.

Die Polizei rät:
Seien Sie misstrauisch, wenn sich Personen am Telefon als Verwandte oder Bekannte ausgeben und Geldforderungen stellen. Händigen Sie nie Bargeld an fremde Personen aus.


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