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Falle Geld
Symbolfoto: © Piotr Pawinski - Fotolia.com

Senden: Gutmütiger Helfer wird um 1400 Euro geprellt

Gutmütigkeit wird leider nicht immer belohnt, wie ein Mann in Senden an der Iller nun erfahren musste. Wenn Hilfsbereitschaft teuer wird.
Gestern Nachmittag wurde ein 51-jähriger türkischer Staatsangehöriger von zwei dreisten unbekannten Männern um 1400 Euro geprellt. Einer der beiden, der nur türkisch sprach, bat den 51-Jährigen bei einem Unfallgeschehen zu dolmetschen. Im Verlauf dieser Hilfe lenkten die beiden angeblichen Unfallbeteiligten das Gespräch auf ein sehr interessantes Kaufgeschäft. Einer der beiden wollte dem anderen eine teure Armbanduhr in fünfstelliger Höhe verkaufen. Der vermeintliche Käufer zeigte großes Interesse und hatte sofort eine große, aber nicht ausreichende Bargeldsumme dabei. Der hilfsbereite Dolmetscher unterstützte weiter bei der Übersetzung bei diesen angeblichen Kaufverhandlungen. Da der Verkäufer die Echtheit der Geldscheine des Käufers anzweifelte und Geldscheine zum Vergleichen benötigte, ließ sich der hilfsbereite 51-Jährige überreden, von seinem Konto 1400 Euro Bargeld abzuheben. Geschickt entfernten sich schließlich beide Unfallbeteiligten. Der Käufer wollte angeblich noch das restliche Geld von seiner Frau holen. Der Verkäufer zweifelte plötzlich die Echtheit der 1400 Euro des 51-Jährigen an und nahm das Geld an sich, um es prüfen zu lassen. Bis zu ihrer Rückkehr hinterließen sie dem gutmütigen Dolmetscher die 13000 Euro Anzahlung und die angeblich wertvolle Uhr. Die Männer kamen aber nicht mehr zurück. Das Bargeld stellte sich als Falschgeld heraus und die Uhr als wertlos.

Einer der Täter war ca. 58 Jahre und ca. 165 cm groß und hatte ein auffallend rotes Gesicht, der andere Täter war ca. 70 Jahre alt, dick und hatte graue Haare. Er sprach deutsch mit ausländischen Dialekt.





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