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Großes Interesse herrschte an der begleitenden Ausstellung zum Mauerwerkstag. Hier zum Thema der energieoptimierten Fenster. Foto: Ingo Jensen/Jensen media

Über 170 Bauexperten beim 1. Mauerwerkstag in Ulm

Das Bauen der Zukunft im Fokus

Top-Premiere für Architekten, Planer und Bauingenieure: 170 Experten aus der Wirtschaftsregion Ulm/Neu-Ulm sowie den angrenzenden Landkreisen aus Bayern und Baden-Württemberg trafen sich am Donnerstag, 28.01.2016, zur Fortbildung beim 1. Mauerwerkstag in der Ulmer Donauhalle.

Kernthemen waren die Umsetzung der Vorgaben der Energie-Einspar-Verordnung (EnEV) 2016, die neue Schallschutz-Norm 4109, Änderungen im privaten Bau- und Architektenrecht sowie der stetig steigende Bedarf an neuem Wohnraum.

1. Mauerwerkstag Ulm

Großes Interesse herrschte an der begleitenden Ausstellung zum Mauerwerkstag. Foto: Ingo Jensen/Jensen media

„Wir sind von der Resonanz überwältigt. Mit 170 Teilnehmern waren wir total ausgebucht und mussten am Ende sogar noch Interessenten absagen. Dass wir gleich bei der ersten Veranstaltung dieser Art so überrannt werden, das hätten wir nie gedacht“, erklärt Markus Wiest, Geschäftsführer des Ziegelwerks Bellenberg (Landkreis Neu-Ulm). Sein Unternehmen hatte die Fortbildungsveranstaltung gemeinsam mit der Südwest Ziegel GmbH (Memmingen) ins Leben gerufen.

Als Top-Referenten hatten die Veranstalter Diplom-Ingenieur Stefan Horschler vom Büro für Bauphysik (Hannover), Baurechtsexperte Prof. Dr. iur. Axel Wirth (TU Darmstadt), Diplom-

1. Mauerwerkstag Ulm

Stararchitekt Prof. Willem Bruijn, von der weltweit aktiven Baumschlager Eberle Group. Er stellte das Projekt 2226 vor, ein Haus in Lustenau, das ohne Haustechnik auskommt und trotzdem stets eine Raumtemperatur zwischen 22 und 26 Grad Celsius erreicht. Foto: Ingo Jensen/Jensen media

Ingenieur Michael Gierga (Bottrop-Kirchhellen) sowie Prof. Willem Bruijn von der Baumschlager Eberle Group nach Memmingen geholt. Bruijn stellte den Bauexperten in seinem Vortrag einen ganz besonderen Bau vor: das Bürogebäude „2226“ in Lustenau (Vorarlberg). Das ausgefallene Haus kommt komplett ohne Heiztechnik aus und erreicht trotzdem ganzjährig eine Raumtemperatur, die in der Komfortzone von 22 bis 26 Grad Celsius liegt. „Wir sind sehr stolz darauf, dass wir es geschafft haben, ein Haus zu entwerfen, bei dem die Architektur die Technik ersetzt“, erklärte der Architekt.

Diplom-Ingenieur Hans R. Peters, der Geschäftsführer von Mein Ziegelhaus, ging in seinem Vortrag auf die Herausforderungen ein, die derzeit auf die Kommunen und die Baubranche aufgrund der Flüchtlingsströme zukommen. „Hier gilt es, nicht in Aktionismus zu verfallen. Auch wenn der Bedarf an neuen Unterkünften sehr groß ist, muss man auch bedenken, dass die Gebäude nachhaltig genutzt werden können. Hier darf man keine Leichtbauten aus dem Boden stampfen, sondern muss auf solide gebaute Häuser setzen, die über Substanz für die Zukunft verfügen. Das geht mit Ziegeln hervorragend.“ (jm)




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