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Hauseigentümer sollte als Zeuge befragt werden doch Beamte riechen Verdächtiges

Eigentlich sollte ein Mann in Illertissen als Zeuge in einem anderen Fall befragt werden, doch nun muss er sich einem Ermittlungsverfahren stellen. Polizisten hatten guten Riecher.
Als gestern Morgen eine Zivilstreife einen Hauseigentümer als Zeuge in einer anderen Sache befragen wollte, stellten die Beamten schon vor der Haustüre Cannabisgeruch fest. Nachdem die Lebensgefährtin des 55-jährigen Hauseigentümers die Haustüre öffnete, schlug der Zivilstreife eindeutig ein Schwall Marihuanageruch entgegen. Noch vor der daraufhin durchgeführten Wohnungsdurchsuchung kontaktierte die Freundin den 55-jährigen Eigentümer, der dieser nach kurzer Zeit mit dem Pkw zum Wohnanwesen kam.

Bei der anschließenden Durchsuchung konnten in dem Einfamilienhaus insgesamt drei Aufzuchtanlagen für Cannabis, 100 Gramm Marihuana und weitere 800 Gramm Marihuana von minderwertiger Qualität, sowie 43 frische Cannabispflanzen sichergestellt werden. Da der 55-Jährige bei seiner Fahrt mit dem Pkw zum Wohnanwesen offensichtlich noch unter Drogeneinfluss stand, veranlassten die Beamten bei dem Hauseigentümer eine Blutentnahme.

Gegen den 55-Jährige wurde ein Ermittlungsverfahren wegen einem Verstoß nach dem Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. Nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen konnte der 55-Jährige nach vorheriger Rücksprache mit dem Jour-Staatsanwalt wieder entlassen werden.





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