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Schusswaffe liegt am Boden
Symbolfoto: © jo.weber - Fotolia

Ermittlungen wegen Schussabgaben mit Schreckschusswaffe auf Hochzeitsfeier

Schüsse im Industriegebiet in Neu-Ulm durch Hochzeitsgesellschaft riefen die Polizei auf den Plan.
Am vergangenen Samstagabend gegen 19:00 Uhr wurden der Polizeiinspektion Neu-Ulm mehrere Schussabgaben im Industriegebiet mitgeteilt. Mehrere Streifenwagenbesatzungen waren im Einsatz und fahndeten nach der Herkunft der Schüsse. Insbesondere die Nähe zu einer zukünftigen großen Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber in der Von-Liebig-Straße sorgte für zusätzliche Brisanz.

Schlussendlich stellte sich heraus, dass die Schüsse im Rahmen der Feierlichkeiten einer türkischen Hochzeit auf dem Parkplatz einer Veranstaltungshalle in der Lessingstraße abgegeben wurden. Hier fanden die Beamten rund 50 abgeschossene Hülsen von Schreckschussmunition.

Auch wenn solche Schussabgaben bei Hochzeiten traditionell in südländischen Ländern verbreitet sind, so sind sie in Deutschland doch verboten. Eine konkrete Person, welche die Schüsse abgab konnten die Beamten bislang nicht ermitteln. Befragungen unter der Hochzeitsgesellschaft verliefen ergebnislos.





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