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Symbolfoto: Mario Obeser

Betrunkene Frau meldet heftige Schlägerei in Asylbewerberunterkunft

Eine Frau hatte am 29.02.2016 per Notruf eine heftige Schlägerei in einem Asylbewerberheim in Neu-Ulm mitgeteilt.
Am Montagmorgen 08:46 Uhr rief eine total hysterisch wirkende Frau die Notrufnummer 110 an und teilte mit, dass sie gerade in der Reuttier Straße in Neu-Ulm von einem Mann totgeprügelt werde. Mehr war von der extrem aufgewühlten und erregten Frau nicht zu erfahren. Im Hintergrund war eine Männerstimme zu hören. Die Einsatzzentrale in Kempten entsandte daraufhin sofort eine Vielzahl von Streifen zum angeblichen Tatort, einem Asylbewerberheim in der Stadtmitte von Neu-Ulm.

Einsatz wird in Rechnung gestellt
Bei Eintreffen war jedoch von einer Prügelei weit und breit nichts zu sehen. Die Beamten wurden allerdings auf eine Frau aufmerksam, die sich verdächtig ruhig verhielt und auf Nachfrage zugab, den Notruf aus Spaß abgesetzt zu haben. Der Scherz kommt der Frau jetzt teuer zu stehen. Zum einen werden ihr die Einsatzkosten auferlegt und zum anderen erwartet sie eine Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft wegen missbräuchlicher Benutzung der Notrufnummer.




Hinzu kommt eine Anzeige wegen Beamtenbeleidigung, weil sie im Rahmen ihrer Befragung einen Polizeibeamten mehrfach mit dem berühmten Zitat von Götz von Berlichingen beleidigte. Die Angabe ihrer Personalien verweigerte die merkbar unter Alkoholeinfluss stehende, arbeitslose Frau. Da sie bereits mehrfach aktenkundig und den eingesetzten Beamten keine Unbekannte war, nützte ihr das freilich wenig.

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